„Zauberberg“ teuer für Landkreis

 

NEUMARKT. „ Dem Landkreis Neumarkt darf es nicht egal sein, was die Stadt Neumarkt in Zukunft auf dem Bädersektor plant“, denn letztendlich sei der Kreis durch ein eventuelles Großbad wie den geplanten „Zauberberg“  sehr wohl betroffen. Dies stellt die Fraktionsgemeinschaft von Flitz und Grünen in einer Presseerklärung fest. Dringend notwendig sind vorab Gespräche darüber, ob denn ein „Zauberberg“ in der Nähe von Camping Berger entstehen soll, oder ob man eine gemeinsame Lösung  anstrebt.

Die Fraktionsgemeinschaft steht auf dem Standpunkt, dass ein „Zauberberg“ den Kreis finanziell hart treffen könnte, dann nämlich, wenn Besucher vom jetzigen Hallenbad abgeworben werden. Letztendlich könne dies darauf hinaus laufen, dass das Hallenbad gänzlich für die Öffentlichkeit gesperrt werde. Ein Großteil der jetzt 50 000 zahlenden Besucher, die alljährlich das Bad nutzen, wäre durch eine derartige Regelung hart getroffen. Weiß man doch das zentral gelegene Hallenbad zu schätzen, das für sehr viele Besucher fußläufig zu erreichen ist.

Notwendig ist jetzt, so der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Madeisky, ein gemeinsames Gespräch zwischen Stadt und Landkreis, in das die Überlegung mit einbezogen werden sollte, ein gemeinsames Zentrum am jetzigen Standort zu schaffen. Insgesamt gesehen muss nach Meinung von der FraGe in Neumarkt endlich Agenda praktiziert werden. Bei der Planung der zukünftigen Bäderlandschaft sollten also nicht nur die Spitzen des Kreises und der Stadt miteinander reden, sondern auch die Bürger sollten mit einbezogen werden. Dies trage sicherlich dazu bei, grobe Fehler zu vermeiden. Insbesondere müsse als Alternative zum „Zauberberg“ ein kleineres, auf Neumarkt zugeschnittenes  Erlebnisbad mit bedacht werden. Sicherlich eine Möglichkeit, zu erwartende Defizite im vertretbaren Rahmen zu halten. Bei der Stadt Neumarkt, genau gesagt dem Oberbürgermeister, beantragt die Fraktionsgemeinschaft daher auf den Landkreis zuzugehen. Kooperation wird gefordert.

 


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