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Hohe Besucherzahlen im
Stadtmuseum NEUMARKT. „Das freut einen als Stadtoberhaupt schon, dass im Jahr 2002 bisher so viele Bürgerinnen und Bürger unser Stadtmuseum und seine beiden interessanten Ausstellungen besucht haben. Immerhin haben wir in sechs Monaten schon weitaus mehr Besucher gehabt als im ganzen Jahr 2001.“ Sichtlich zufrieden kommentierte Oberbürgermeister Alois Karl die aktuelle Auswertung der Besucherzahlen aus dem Museum, die ihm gerade vorgelegt wurde. Im ersten Halbjahr kamen 2.914 Besucher in das Stadtmuseum, während im Jahr 2001 insgesamt nur 2.087 Besucher gezählt worden waren. Damit ist jetzt schon eine Steigerung um fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Den Grund sieht Oberbürgermeister Karl im besonderen Angebot. „Heuer haben wir zwei große und sehr attraktive Ausstellungen, die jede für sich ganz bestimmte und prägnante Teile der Stadtgeschichte dokumentieren.“ Am 9. Februar 2002 startete die noch laufende Sonderausstellung „Alle Neune für Neumarkt“. Dabei stehen zum ersten Mal die Bewohner und ihre Stadtteile sowie deren Geschichte im Mittelpunkt. Das Thema Gebietsreform wird dabei nicht theoretisch, sondern mit vielen Dokumenten, Fotos und sonstigen Medien dargestellt. Ein besonderer Höhepunkt ist die Flurkarte als Fußboden, auf der die Besucher die Stadt abschreiten können. Es wurde außerdem bei der Ausstellung darauf geachtet, dieses Thema sehr anschaulich zu präsentieren. Viele Neumarkterinnen und Neumarkter haben sich bisher darüber begeistert gezeigt, was es da alles zu Bestaunen gibt. Seit Juli läuft nun parallel die Ausstellung zur Geschichte der Armen Schulschwestern in Neumarkt, die auf 150 Jahre zurückblicken können. Auch davon verspricht sich Museumsleiterin Petra Henseler viele Besucher: „Da wird es etliche Neumarkterinnen geben, die sich auf Fotos wiedererkennen oder die durch unsere Ausstellungsstücke an ihre Kindheit erinnert werden. Schließlich haben die Armen Schulschwestern über Jahrzehnte die weibliche Schulausbildung und das Kindergartenwesen geprägt.“ Das Stadtmuseum in der Adolf-Kolping-Straße 4 ist Mittwoch bis Sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Für Schulklassen und Gruppen besteht die Möglichkeit, Termine auch außerhalb dieser Zeit zu vereinbaren. Nach Voranmeldung werden Besucher, Schulklassen und Gruppen zudem gerne durch die Sonderausstellung geführt. Ansprechpartnerin ist die Leiterin des Museums Petra Henseler (Tel. 09181/2401). |
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