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Knapp an Katastrophe vorbei

 

NEUMARKT: Beim Brand einer Elektro-Lok im Neumarkter Bahnhof konnte am Donnerstag knapp eine Katastrophe verhindert werden: Der geistesgegenwärtige Lokführer hängte die 22 Waggons mit hochbrennbarer Flüssigkeit ab und zog die brennende Lok hundert Meter weiter, wo sie von der Feuerwehr gelöscht wurde.

Der Brand war in der zweiten von zwei Lokomotiven ausgebrochen, die den Güterzug von Nürnberg in Richtung Regensburg zogen. Ein entgegenkommender Lokführer hatte den Qualm in der zweiten Zugmaschine gesehen und den Lokführer in der ersten Lok per Funk alarmiert. Der hielt im Bereich des Neumarkter Bahnhofes an, koppelte die Waggongs ab, fuhr mit den beiden Zugmaschinen ein Stück weiter, koppelte die brennde Lok ab und brachte dann seine eigene Lokomotive in Sicherheit.

Die Waggons hatten hochbrennbares Methanol geladen. Was hätte passieren können, wenn der ganze Zug Feuer gefangen hätte, wollte sich am Donnerstag niemand ausmalen. So hatte die Neumarkter Feuerwehr gegen 9.30 Uhr das Feuer auf der Lokomotive schnell unter Kontrolle. Über die Brandursache konnte die Bahn noch keine Angaben machen. Der Zugverkehr war besonders am Vormittag teilweise stark behindert.

 

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