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„Jetzt deutlich mehr Geld...“

 

NEUMARKT. Vor einem „erbittertem Arbeitskampf mit fatalen Folgen“ warnten Sprecher der Gewerkschaften bei den Kundgebungen zum 1. Mai. IG-Bau-Chef Peter Prison und der Bezirksgeschäftsführer  von verdi, Frank Leibig, beurteilten die Lage der Arbeiter sehr kritisch. Prison wies auf die Schließung des ICE-Werkes Nürnberg im nächsten Jahr hin. Leibig und Prison räumten zwar ein, dass die Arbeitssituation in Neumarkt vergleichsweise gut sei; davon hätten aber die vielen Pendler nach Nürnberg oder Regensburg nichts. Einen Streik nannte Leibig „kein nationales Unglück“, sondern das gute Recht der Gewerkschaften. Es habe noch selten so viel Zündstoff zwischen Arbeitern und Unternehmen gegeben wie derzeit. Jetzt müssten die Arbeitnehmer und ihre Familien deutlich mehr Geld erhalten, um die Nachfrage auf dem Markt zu sichern.

 

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