Freie Wähler

FW-Chef zu Besuch

NEUMARKT. Der Landesvorsitzende der Freien Wähler Bayern, Hubert Aiwanger, besucht am Dienstag, 17. Juli, Neumarkt.

Nach der Begrüßung durch die UPW/FW-Fraktion mit einem kleinem Stehempfang im Cafe Düring ist ein Antrittsbesuch im Rathaus bei Oberbürgermeister Thomas Thumann geplant.

Anschließend folgt ein "Kultureller Stadtrundgang" mit dem Oberbürgermeister zum Historischen Schreiberhaus und anderen Segenswürdigkeiten der Stadt.
04.07.07

UPW kritisiert "CSU-Unfug"

NEUMARKT. "Völliges Kopfschütteln und Unverständnis" bei der UPW über die "CSU-Blockade" zur Pöllinger Unterführung.

Die CSU verzögere durch ihr Verhalten in der Stadtratssitzung am letzten Donnerstag (wir berichteten am Donnerstag) unnötig die "dringend notwendige" Rad- und Fußgängerunterführung in Pölling, heißt es in einer UPW-Pressemitteilung am Montag.

Der von der CSU eingebrachte Vorschlag, stattdessen eine Unterführung auch für Autos zu bauen, erweise sich heute schon als "völliger Rohrkrepierer", weil dies wegen den Grundwasserverhältnisse technisch nicht sinnvoll durchführbar sei.

Außerdem würden dadurch die Pöllinger Verkehrsteilnehmer vom Berliner Ring komplett abgeschnitten und müssten ständig einen Riesenumweg fahren, wenn sie auf den Ring fahren möchten, heißt es in der UPW-Stellungnahme weiter. Auch für Noteinsätze der Rettungsfahrzeuge wäre eine solche Unterführung ebenfalls nicht passierbar und daher "völlig unakzeptabel".

Noch schlimmer sei es, dass jetzt wieder sehr viel Zeit verstreichen werde und die Pöllinger Schüler und Kinder "dank der CSU" weiterhin den "äußerst gefährlichen Schulweg" nach Neumarkt über die bestehende Kreuzung B 8 / Berliner Ring benützen müßten.

Außerdem hätte der weit überwiegende Teil der CSU-Stadtratsfraktion in "grob fahrlässiger Weise" die Bezuschussung der Baukosten für die Unterführung gefährdet.

Hier werde durch die CSU "grober Unfug" praktiziert, der nur das einzige Ziel habe, "OB Thomas Thumann in seinen Projekten zu blockieren", heißt es in der UPW-Pressemitteilung. Von einem "verlässlichen Partner" für den OB sei die Neumarkter CSU "derzeit Lichtjahre entfernt".
14.05.07

Wahlkampf-Kommission geplant

NEUMARKT. Fast die gesamte Vorstandschaft der Neumarkter UPW eröffnete das "Monatliche Gespräch mit den Bürgern im April" zu aktuellen kommunalpolitischen Themen.

Dritter Vorsitzende Hans Werner Gloßner und Vereinsschatzmeister Stadtrat Franz Düring bezogen Stellung zu vorgesehenen Baumaßnahmen: Flachdächer hätten sich in unseren Breiten nicht bewährt, weswegen ein leicht geneigtes Giebeldach von den Bewohnern des Hochhauses gegenüber der Mädchenrealschule gewünscht werde - eine Maßnahme, die nicht durch kleinliche Vorschriften behindert werden sollte, hieß es.

Nachdem die Renovierung des Schreiberhauses als ältestes Bürgerhaus allgemeine Zustimmung gefunden hat - "auch deshalb, weil eine sinnvolle Nutzung dem historischen Gebäude gerecht wird", wie Stadtrat Rudi Bayerl als Vorsitzender des Historischen Vereins Neumarkt ergänzend hinzufügte - sei zu prüfen, ob das hinter der Bäckerei Düring in der Glasergasse gelegene Hitz-Anwesen die Kriterien zu einer ähnlichen Renovierung erfüllt. Jedenfalls wird Rudi Bayerl den Interessierten vor dem "Bürgergespräch im Juli" eine fachkundige Führung durch das historische Schreiberhaus anbieten.

Zu den aktuellen Baumaßnahmen in der Schlossstraße in Woffenbach stellte ein Bürger die Frage, ob im Rahmen der aktuellen Straßensanierung nicht auch der Zustand der Jahrzehnte alten Wasserleitung zu prüfen sei, um sie gegebenenfalls im Rahmen der jetzigen Baumaßnahmen zu erneuern und dadurch ein späteres Aufreißen der sanierten Straße unnötig zu machen.

Begrüßt wurde, insbesondere von den anwesenden Holzheimern, das Angebot der Stadtwerke, wegen des geplanten Hackschnitzelwerks ein weiteres Mal nach Pfaffenhofen/Ilm zu fahren, um die Bedenken vor allem einiger Kindergartenmütter zu entkräften. Vorsitzender und Stadtrat Georg Jüttner als Holzheimer Bürger will zur zahlreichen Teilnahme ermuntern und an der Fahrt teilnehmen.

Die bevorstehende Kommunalwahl 2008 führte zu einer lebhaften Diskussion darüber, wann Kandidaten der UPW/Freie Wähler für den Stadtrat und den Kreistag nominiert werden sollten. Jüttner verwies auf die für Montag um 19.30 Uhr im "Plitvice" anberaumte Jahreshauptversammlung, in der - so der Vorschlag aus den Reihen der Anwesenden - eine Wahlkampfkommission gebildet werden soll.

In der Versammlung wurde die Überzeugung geäußert, "dass es der politischen Kultur in den Kommunal- und Landesparlamenten nur gut tut, wenn absolute Mehrheiten verhindert werden".

Das nächste Monatsgespräch der UPW/FW findet in Pölling beim "Fleischmann" am Montag, 21. Mai, ab 19.30 Uhr statt.
02.05.07


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang