Grüne

"Giftcocktail" vom Hallerbrunnen ?

NEUMARKT. "Allergrößte Bedenken" haben die bekannt gewordenen Kennwerte des Wassers im Hallerbrunnen bei den Neumarkter Stadträten der Freien Liste Zukunft und der Grünen hervorgerufen.

Der Giftstoff Atrazin, massive Nitratbelastung und die Durchseuchung mit Coli-Bakterien ergäbe einen "Giftcocktail, der seinesgleichen sucht", heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktiosngemeinschaft.

Nur mit nicht vertretbarem technischen Aufwand ließen sich diese Giftstoffe einigermaßen aus dem Trinkwasser entfernen, hieß es, "von den Kosten und Risiken ganz zu schweigen".

Zudem sei der Schadstoffeintrag durch Dolinen nicht kontrollierbar. Die Fließzeit des Wassers bei Niedrigwasserstand des Hallerbrunnens werde fast zwei Wochen betragen, bis es in Neumarkt angelangt ist: "Hier stellt sich schon die Frage, ob man Ende noch von Wasser sprechen kann, was dann aus der Leitung tröpfelt". Oberbürgermeister Karl habe "unsere Warnungen in den Wind geschlagen, und die Bürger sollen nun diese Giftsuppe auslöffeln".

Die Verbrennung des Klärschlamms mittels eines unerprobten Verfahrens werfe ebenfalls erhebliche Fragen auf. So müssten zumindest die Bürger des Wohngebietes Kohlenbrunnermühle über die Auswirkungen des Abluftkamins und die dabei entstehende Risiken aufgeklärt werden, bevor der Stadtrat über den Bau entscheide. Die Stadträte fordern die Prüfung des Verfahrens durch einen neutralen Gutachter.

Angesprochen wurde in diesem Zusammenhang, daß die Arbeitsplätze bei den beteiligten Firmen, so bei der Firma Huber in Erasbach, "erst durch die rot-grüne Regierung ermöglicht wurden". Bei einem Regierungswechsel seien diese Arbeitsplätze "sicher massiv gefährdet".
22.06.05

"Wilde Parkerei"

NEUMARKT. Die Stadt soll verschärft gegen wilde Parker vor Stadtbibliothek und Parkcafe vorgehen, meinen Flitz und Grüne.

Die Stadträte Sieglinde Harres (Grüne) und Hans Walter Kopp (FLitZ) haben sich mit der dringenden Bitte, den ruhenden Verkehr vor der Stadtbibliothek schärfer zu kontrollieren, an den Verkehrsüberwachungsdienst gewandt.

Anlass war die Feststellung dass die Feuerwehreinfahrt von Fahrzeugen des Parkcafes als Parkplatz benutzt werde und die Gehsteige mit etwa 15 Autos zugeparkt waren. Die Stadträte fordern, dass die "unhaltbare Situation, auf die schon frühzeitig hingewiesen wurde", von den Verantwortlichen der Stadt beseitigt werde. Die Sicherheit der Schulkinder sei wegen der unübersichtlichen Gestaltung nicht gewährleistet.
22.06.05


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16. Jahrgang