Nürnberg und Mittelfranken

Ätzende Flüssigkeit trat aus: 31 Verletzte !

Schwabach (ots) - Am Montag gegen 7.45 Uhr, ereignete sich bei einer Spedition in Schwaig ein Betriebsunfall, bei dem 32 Personen durch eine ätzende Flüssigkeit verletzt wurden.
Ein 58-jähriger österreichischer Lkw-Fahrer stieß mit seinem Sattelzug an die Laderampe besagter Spedition, hierbei wurde ein 100 Liter-Metallfass beschädigt. Aus diesem Metallfass trat ein chemischer Stoff, namens Diepoxybutan aus. Dieser Stoff wirkt ätzend und ist feuergefährlich. 31 Personen klagten über Atembeschwerden, sie wurden vorsorglich in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Bei diesen Personen handelt es sich um Speditionsmitarbeiter sowie Kraftfahrer, die bei Ladetätigkeiten beschäftigt waren und um eine Polizistin.
Diepoxybutan dient zur Beschichtung von Kupferrohren und wirkt auf Atemwege ätzend, auch können die Symptome erst nach 48 Stunden auftreten.
Derzeit sind Feuerwehren aus dem Landkreis Nürnberger Land sowie eine Spezialreinigungsfirma aus Hersbruck damit beschäftigt, die Schadensstelle zu säubern. Laut Auskunft des Kreisbrandinspektors im Nürnberger Land müssen diese Reinigungsarbeiten unter Atemschutz erfolgen.
25.04.05

Schüler bedroht

Nürnberg (ots) - Ein 37jähriger Mann drohte drei Schülern (14 bis 16 Jahre) mit Schlägen, wenn sie ihm nicht Bargeld bzw. ein mitgeführtes Handy aushändigen würden. Die drei Schüler waren mit einem Bus der Linie 72 unterwegs und dort von dem Räuber angesprochen worden. Die drei Jugendlichen verweigerten jedoch die Herausgabe. Anschließend flüchtete der Räuber in einem Taxi, konnte jedoch nach Fahndungsmaßnahmen wenig später in der Nerzstraße beim Aussteigen vorläufig festgenommen werden.
Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
25.04.05

Säugling mißhandelt !

Fürth (ots) - Am Donnerstag bat das Klinikum Fürth bei der Kriminalpolizei um Unterstützung. Die in der Fürther Südstadt wohnhaften Eltern eines etwa zweieinhalb Monate alten männlichen Säuglings wollten den Jungen, der sich seit einer Woche zur Behandlung im Klinikum befindet, gegen den Willen der behandelnden Ärzte mit nach Hause nehmen. Bei dem Buben, der mit hohem Fieber von den Eltern selbst ins Klinikum gebracht wurde, waren bei den ärztlichen Untersuchungen verschiedene Verletzungen festgestellt worden. Da diese Verletzungen (Gehirnblutungen, Hämatome im Gesichts- und Halsbereich) nicht von einem Unglücksfall herrühren konnten, wurde das Jugendamt der Stadt Fürth informiert, das mittlerweile einen richterlichen Beschluss zum Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind erwirkte.
Der 27-jährige Vater des Buben und die 20-jährige Mutter wurden im Klinikum Fürth festgenommen. Bei den bisher durchgeführten Vernehmungen gestand der 27-Jährige ein, das Kleinkind mehrfach stark "geschüttelt" zu haben. Nach Erstbewertung der vorliegenden Untersuchungsergebnisse gehen die Ermittler der Kripo Fürth davon aus, dass bei dieser Art der Misshandlung der Tod des Säuglings billigend in Kauf genommen wurde.
Über eventuell eintretende Folgeschäden können derzeit noch keine Aussagen gemacht werden. Eine aktive Beteiligung der Kindsmutter am Zustandekommen der festgestellten Verletzungen ist zurzeit nicht nachzuweisen. Überforderung bei der Pflege des Säuglings und Zweifel an der eigenen Vaterschaft dürften nach momentanem Ermittlungsstand die Gründe für die Misshandlungen des Säuglings gewesen sein.
Die Jugendstaatsanwaltschaft beim Landgericht Nürnberg/Fürth stellte Haftantrag gegen die Eltern, die dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
23.04.05

Vermißter tot gefunden

Foto zurückgezogenSchwabach. Seit Donnerstag gegen 13.30 Uhr wird der 70jährige Edmund K. aus Schwabach vermisst. K. ist ca. 170 cm groß, schlank, hat kurze schwarzgraue Haare, auffällige Geheimratsecken, trägt weder Brille noch Bart. Das beiliegende Bild ist etwas älter, hier hat Herr Kunz noch einen Oberlippenbart, diesen trägt er derzeit nicht.
Bekleidet ist er mit einer brombeerfarbenen Jacke, grauen Hose mit Sportschuhen, evtl. führt er einen Rucksack mit sich. K. dürfte zu Fuß unterwegs sein. Die Vermisstensuche gestern Nacht mit einem Polizeihubschrauber und heute mit zahlreichen Suchhunden, über 40 Feuerwehrleuten und zahlreichen Polizeibeamten, verlief auch ergebnislos.
Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Schwabach unter Tel.Nr. 09122/927-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Aktualisierung:
Der 70-jährige Schwabacher, der seit 21.April vermisst war, wurde am Samstag gegen 20.30 Uhr in einem Waldgebiet bei Schwabach tot aufgefunden. Eine 45jährige Reiterin hatte den Gesuchten entdeckt. Die Auffindesituation spricht für eine Selbsttötung.
22.04.05


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