Europaabgeordneter Albert Deß

"Kürzungen prüfen"

NEUMARKT. Für MdEP Albert Deß sind die vorgeschlagenen Kürzungen im EU-Haushalt wegen neuer finanzpolitischer Herausforderungen der EU erklärlich, aber nur dann vertretbar, wenn für die Landwirte der bürokratische Aufwand stark reduziert wird.

„Über die neuen Vorschläge zum EU-Haushalt und deren Auswirkungen auf die künftige Gestaltung der GAP werden wir im Parlament und Rat intensiv beraten. Im Agrarausschuss laufen zeitgleich die Debatten über die Zukunft der GAP nach 2020“, sagte Deß.


Es sei ihm wichtig, dass die GAP trotz Kürzungen weiterhin angemessen finanziert werde. Auch die Direktzahlungen als Grundsicherung für alle Landwirte müßten erhalten bleiben. Die Landwirte brauchten die Unterstützung für ihre Leistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen, vor allem für die Produktion von qualitativ hochwertigen und sicheren Lebensmitteln und die Pflege der Kulturlandschaft, sagte Deß.

Die geplanten Investitionen in die Agrarforschung und Lebensmittelsicherheit, die künftig wichtiger als je zuvor seien, würden letztendlich auch den Landwirten zugutekommen, so der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.
04.05.18

Noch Plätze frei

NEUMARKT. Für eine politische Informationsfahrt nach Straßburg von Donnerstag, 31. Mai, bis Samstag, 2. Juni, sind noch Plätze frei.

Besucht wird das Europäische Parlament. Auf dem Programm stehen auch die Fahrt durch das Elsaß, eine Stadtführung in Straßburg und in Colmar und eine Weinprobe.


Anmeldung und weitere Auskünfte im Europabüro Albert Deß, Telefon 09181/22641.
22.04.18

Gegen unlautere Praktiken

NEUMARKT. MdEP Albert Deß begrüßt den Vorschlag der EU-Kommission für eine EU-Richtlinie gegen unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittelversorgungskette.

„Der Vorschlag ist ein wichtiger Schritt, um gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel vorzugehen. Damit werden erstmals wettbewerbsrechtliche Mindestregelungen auf EU-Ebene festgelegt, um der dominanten Position der Handelsketten entgegenzuwirken“, so Deß.


Der Vorschlag der EU-Kommission sieht unter anderem eine Zahlungsfrist von maximal 30 Tagen, die Abschaffung der Listungsgebühren und die Sicherheit bei den Vertragsbestimmungen vor. Diese Maßnahmen wurden bereits wiederholt von Albert Deß eingefordert.

„Die Vorschläge der Kommission müssen jetzt im Agrarausschuss zügig überprüft und verbessert werden, damit die Richtlinie rechtzeitig in Kraft treten kann“, sagte der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion.
13.04.18


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang