Europaabgeordneter Albert Deß

"Dschungel lichten"

NEUMARKT. MdEP Albert Deß rief dazu auf, auf einer Internet-Seite "unnötige Vorschriften" zu melden.

Ziel der bis Ende Dezember 2005 laufenden Online-Konsultation ist das Aufspüren von unnötigen Vorschriften und vermeidbaren Bürokratie. Albert Deß, Mitglied des Europaparlaments, begrüßt diese Initiative und fordert dazu auf, sich daran aktiv zu beteiligen.

Nur wenn konkrete Vorschläge von Betroffenen benannt werden, kann man auch reagieren. Deß: "Unternehmen und andere Betroffene sind aufgefordert, Vorschriften zu benennen, die in ihrer jetzigen Form nachhaltiges Wachstum hemmen, Unternehmen von Investitionen abhalten und die Schaffung von Arbeitsplätzen behindern.

Vorschläge können ab sofort direkt auf der nachfolgenden Internetpräsenz abgegeben werden: europa.eu.int/yourvoice/forms/dispatch?form=418&lang=DE
26.10.05

"Die Worte hör´ ich wohl..."

NEUMARKT. Die EU-Kommission müsse endlich ernst machen beim Bürokratieabbau, erklärte MdEP Albert Deß.

"Das Vorhaben von Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel, den Agrarbereich von überflüssiger Bürokratielast zu befreien, ist sehr begrüßenswert", so Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament. "Die Kommissarin müsse sich aber an den Ergebnissen messen lassen, eine lobenswerte Absichtserklärung sei zu wenig." Die Bauern bräuchten wieder mehr unternehmerischen Freiraum, erklärte Deß. Weniger Bürokratie für die Landwirtschaft heiße auch bessere Wettbewerbsfähigkeit am Markt. Die EU-Kommission wolle im Agrarbereich Verwaltung und Vorschriften abbauen. Im Kern gehe es dabei "Die Worte hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube", so Albert Deß, ließen sich seine bisherigen Erfahrungen mit der EU zum Thema Bürokratieabbau zusammenfassen. Man könne nur hoffen, dass dieser Satz sich diesmal nicht bestätigt.
20.10.05

"Erstklassige Besetzung"

NEUMARKT. Agrarexperte MdEP Albert Deß nennt die Berufung Seehofers zum Landwirtschaftsminister eine erstklassige Wahl.

Die Unions-Parteivorsitzenden Angela Merkel und Edmund Stoiber haben mit der Berufung von Horst Seehofer zum Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister eine hervorragende Wahl getroffen, erklärte MdEP Albert Deß in Brüssel: "Als agrarpolitischer Sprecher der CSU-Europagruppe freue ich mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit im Interesse der deutschen Verbraucher und Landwirte."

Agrarpolitik komme aus Brüssel und Verbraucherschutzpolitik müsse EU-weit umgesetzt werden. Albert Deß ist sich sicher, dass die deutschen EU-Abgeordneten erfolgreich mit der neuen Bundesregierung zusammenspielen werden und eine zukunftsfähige Agrarpolitik umsetzen. "Um deutsche Anliegen in den Ministerrat zu bringen, musste ich mich bisher an ausländische Agrar- und Verbraucherschutzminister wenden." Damit sei jetzt Schluss.

Mit Horst Seehofer als Minister, so Albert Deß, werde endlich die bisherige "ideologisch ausgerichtete" Verbraucher- und Agrarpolitik beendet. Eine sachbezogene und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauende politische Ausrichtung müsse wieder Vorrang haben.

Die designierte Bundesregierung sei angehalten, Wettbewerbsverzerrungen und Schikanen aufzuheben, um den Bauern wieder mehr Perspektive zu geben und um im Verbraucherschutz wieder glaubwürdiger zu werden.
17.10.05


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang