Deining

Christbäume verbrannt


Die Christbäume landeten in den Flammen - unter Aufsicht der Feuerwehr.


Auch die Kleinsten brachten die ausrangierten Bäume zur
Feuerstelle.
NEUMARKT. In Deining machte man es sich einfach bei der Entsorgung der Christbäume: sie wurden schlicht verbrannt.

Und das nicht heimlich im Hof oder am Waldrand, sondern ganz hochoffiziell unter Aufsicht der Feuerwehr. Viele Deininger nutzen die Gelegenheit ihren Baum selber in das entfachte Feuer zu werfen. Rund 100 Christbäume landeten in den Flammen am Deininger "Funpark".

Werner Fersch und Gerhard Kaunz von der Deininger JU waren die Initiatoren der Aktion, die auf so viel Zustimmung stieß, daß der neue Deininger Brauch auch in Zukunft ein fester Bestandteil in Deining werden soll, hieß es.

Wem die brennenden Christbäume nicht reichten, konnte sich auch an heißen Getränken wie Glühwein und Kinderpunsch oder bei Würstchen vom Grill erwärmen. Dazu spielten die "Berg und Tal Musikanten" aus Deining auf.

Der Erlös wird für die Unterstützung der Ganztagesbetreuung in der Schule Deining gespendet.
12.01.09

Schweine freigelassen

NEUMARKT. Nächtliche Vandalen öffneten in Großalfalterbach Schweineställe und ließen die Tiere in die eiskalte Nacht.

Eisbein gab es aber doch nicht - die insgesamt fünf Tiere konnten von den Besitzern und von Polizeibeamten eingefangen und in ihre Ställe zurückgebracht werden, bevor sie Schaden davongetragen hatten.

Jetzt sucht die Polizei nach dem oder den Tätern, die in der Nacht zum Donnerstag in Großalfalterbach auch sonst jede Menge Blödsinn angestellt haben. Bereits am Silvesterabend wurden übrigens in Großalfalterbach von zwei geparkten Fahrzeugen die Reifen zerstochen.

Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise unter Telefon 09181/4885-0.
09.01.09

Brief an Seehofer

NEUMARKT. Das Amt für Ländliche Entwicklung soll nach Meinung der Neumarkter Kommunalpolitischen Vereinigung in Regensburg bleiben.

In einem Brief an Ministerpräsident Horst Seehofer spricht sich der Deininger Bürgermeister und Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung (KV) der CSU, Alois Scherer, gegen den geplanten Umzug der Behörde nach Tirschenreuth aus.

Durch eine Verlagerung des Amtes ganz in den Norden der Oberpfalz entstünden lange Wege zu den zu betreuenden Gemeinden in der mittleren und südlichen Oberpfalz sowie im Landkreis Kelheim - was automatisch weniger Zeit für Außendiensteinsätze bedeute. "Dies würde auch für einen verringerten Kontakt zu den Bürgermeistern und Mitarbeitern in den Rathäusern sorgen", klagte Scherer in dem Schreiben an Seehofer.

Die seit 2004 geplante Verlagerung der Behörde steht in jüngster Zeit wieder auf der Kippe, seit der Bayerische Oberste Rechnungshof auf "erheblich" höhere Kosten für den Umzug hinwies (Bericht hier). Unter Berücksichtigung der Neubauinvestition, der Umzugs- und Fahrtkosten, der zusätzlichen Personalkosten durch ein Sondereinstellungskontingent wegen Sonderregelung zur Altersteilzeit und der vermehrten Dienstreisezeiten wegen der dezentralen Lage von Tirschenreuth seien über 23 Millionen Euro Mehrkosten zu erwarten, schreibt Scherer.

Dabei stellte der Neumarkter KV-Kreisvorsitzende auch die Bedeutung der Behörde für die Gemeinden heraus: "Die bisherigen Leistungen der Direktion für Ländliche Entwicklung in Regensburg - nun des Amtes für Ländliche Entwicklung - erweisen sich als ein wahrer Segen für unsere stark landwirtschaftlich geprägte Region", erklärte Scherer. Das Amt sei ein zuverlässiger Dienstleister für die Bürger im ländlichen Raum, insbesondere für Landwirte, Grundstückseigentümer und die Gemeinden.

Von besonderer Bedeutung für die Gemeinden seien die Hilfestellungen im Bereich des Bodenmanagements, der Flurneuordnung und durch das Bayerischen Dorferneuerungsprogramm.

Die Gemeinden in der Region könnten jedenfalls auf die Leistungen und Hilfestellungen des Amtes nicht verzichten. Eine Verlagerung "an den Rand des Zuständigkeitsbereiches" würde einhergehen mit dem Ausscheiden vieler hochqualifizierter Fachkräfte "und damit unseren Ländlichen Raum empfindlich schwächen", schreibt Scherer an Seehofer. Viele jüngere Mitarbeiter hätten das ALE in Regensburg bereits wegen der Verlagerung verlassen. Weitere Mitarbeiter hätten sich bei anderen Verwaltungen beworben.

Außerhalb des Landkreises Tirschenreuth habe niemand Verständnis für den geplanten Umzug der Behörde. Scherer plädierte deshalb dafür, "auf die Verlagerung des Amtes für Ländliche Entwicklung in Regensburg zu verzichten und statt dessen die frei werdenden Mittel für eine Vielzahl von Dorferneuerungsmaßnahmen wesentlich sinnvoller und effizienter zum Nutzen der Belange der ländlichen Bevölkerung einzusetzen".
08.01.09

Mesner geehrt


Kirchenpfleger Johann Kirsch, Pfarrer Wolfgang Jäger, Mesner Johann Kirsch und seine Frau Maria, der ehemalige Kirchenpfleger Adolf Kölbl und seine Frau Berta, Bürgermeister Alois Scherer, Monika Soderer und Sabine Schneider in der Filialkirche Unterbuchfeld.

NEUMARKT. Johann Kirsch konnte sein 50jähriges Jubiläum als Mesner der Filialkirche Unterbuchfeld feiern.

Nach einem Dankgottesdienst überreichte ihm Pfarrer Wolfgang Jäger eine Ehrenurkunde von Bischof Gregor Maria Hanke und das Mesner-Ehrenabzeichen in Gold der Diözese Eichstätt. Jäger bedankte sich für den "aufopferungsvollen Dienst" in den vergangenen 50 Jahren und sagte ein "herzliches Vergelt's Gott".

Auch der zufällig namensgleiche Kirchenpfleger Johann Kirsch würdigte im Namen der Kirchenverwaltung und der ganzen Dorfgemeinschaft die Verdienste von Mesner Johann Kirsch für das Filialdorf Unterbuchfeld und überreichte zum Dank einen Gutschein und Blumen an seine Frau Maria.

Dieses Jubiläum sei schon etwas außergewöhnliches, sagte Bürgermeister Alois Scherer voller Anerkennung und sprach Johann Kirsch den Dank der Gemeinde Deining aus.

Eine Ehrung wurde auch Adolf Kölbl zuteil, der über 40 Jahre lang das Amt des Kirchenpflegers ausübte. Seit über 20 Jahren kümmern sich Sabine Schneider und Monika Soderer um die Kirchenpflege und den Blumenschmuck in der Kirche. Die beiden durften einen Blumenstrauß entgegennehmen.
07.01.09


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16. Jahrgang