Deining

Offene Feuerwehr-Türen


Viele Besucher waren zum Tag der Offenen Tür gekommen.

NEUMARKT. Nach fünf Jahren Pause hatten die Feuerwehren der Gemeinde Deining die Bevölkerung wieder zu einem Tag der offenen Tür mit Fahrzeug- und Geräteschau geladen.

Der Aktionstag wurde durch Bürgermeister Alois Scherer eröffnet. Der Ort des Geschehens - das neue Deininger Feuerwehrgerätehaus - war am gleichen Vormittag erst eingeweiht und offiziell eröffnet worden (wir berichteten). Am Vorplatz des Gerätehauses hatten sich alle Gemeindefeuerwehren mit ihren Fahrzeugen aufgestellt und die Ausrüstung präsentiert. Etwa 300 Besucher konnten sich im Lauf des Nachmittags ausgiebig über das breitgefächerte Leistungsspektrum der Feuerwehr mit den umfangreichen Möglichkeiten der technischen Hilfe und Brandbekämpfung informieren.

Zwischendurch wurde von der Feuerwehr Deining in verschiedenen Versuchsanordnungen gezeigt, wie verheerend zum Beispiel die Auswirkungen sind, wenn man einen Fettbrand in der Pfanne mit Wasser löschen will. Außerdem konnten die Besucher Feuerlöscher betätigen, um dessen richtige Handhabung im Bedarfsfalle zu beherrschen.

Für die Kleinen war eine eigene Kinderbetreuung organisiert - dort konnte unter fachkundiger Betreuung gemalt werden. Ausserdem durften die Kinder mit der Kübelspritze ein "Brandhaus" löschen.

Bei einem vorangegangen Malwettbewerb hatten sich mehrere Gruppen des Kindergarten St. Josef beteiligt. Es sollte ein Feuerwehrauto gezeichnet werden. Die vier schönsten Bilder (es waren eigentlich alle gleich schön) wurden am Nachmittag mit Preisen prämiert.

Während des ganzen Aktionstages konnten sich die Besucher in der gut gefüllten Fahrzeughalle mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten wieder stärken und aufwärmen.
22.10.07

Rauchmelder für Babies


Die Eltern von 19 Neugeborenen holten den kostenlosen Rauchmelder ab

NEUMARKT. In Deining wurden an die Eltern von Neugeborenen kostenlose Rauchmelder überreicht.

Jährlich sterben über 800 Menschen bei Bränden. Allerdings nicht durch Feuer, sondern durch die giftigen Rauchgase, die bei jedem Brand freigesetzt werden. Diese Zahl der Brandopfer könnte durch einfache Rauchmelder deutlich reduziert werden, hieß es in Deining.

Schon bei der Brandentstehung wird der Brandrauch vom Rauchmelder angezeigt. Ein akustisches Signal ertönt und warnt Betroffene vor der drohenden Gefahr. So kann rasch gehandelt und Leben und Gut gerettet werden. Leider sei wenn man schläft der Geruchssinn ausgeschaltet - und Brandrauch wird nicht wahrgenommen.

In Bayern fehle derzeit noch eine gesetzliche Regelung über die Installation von Rauchmeldern im Privathaushalten. Um die Bevölkerung zum Einbau dieser "Lebensretter" zu motivieren, hat deshalb der Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz zusammen mit einem großen Elektronikhändler ein Projekt ins Leben gerufen - um Leben zu retten: Jedem Neugeborenen in der Oberpfalz wird ein Rauchmelder geschenkt. Der dazugehörige Slogan "Mit Sicherheit ins Leben" erhält damit die Bedeutung, die ihm gebührt.

Stellvertretend für die im Jahr 2007 bisher 41 "frischgebackenen" Eltern in der Gemeinde Deining überreichte nun Bürgermeister Alois Scherer zusammen mit KBR Günther Gruber, KBI Herbert Ulbrich, KBM Klaus Eichenseer und den anwesenden Kommandanten die kleinen Geräte an die ersten Eltern in der Gemeinde Deining. Diese Übergabe fand im Rahmen des "Tag der offenen Tür" der FF Deining statt. Die weiteren Eltern erhalten dann dieses Geschenk durch die Kommandanten der Feuerwehren persönlich überreicht.

Die Aktion wird voraussichtlich noch für alle im restlichen Jahr 2007 und 2008 Neugeborenen fortgeführt. Der Kreisbrandrat schilderte in diesem Zusammenhang einen tragischen Unglücksfall in der Oberpfalz, der durch Rauchmelder vermutlich hätte verhindert werden können.
22.10.07

Neues Feuerwehrhaus


In Deining wurde das neue Feuerwehrhaus feierlich eingeweiht.

NEUMARKT. Am Sonntag erhielt das neue Deininger Feuerwehrhaus durch Pfarrer Wolfgang Jäger den kirchlichen Segen und wurde offiziell der Bestimmung übergeben.

Begonnen wurde der Festtag mit einem Gottesdienst in der Fahrzeughalle, der durch die Blaskapelle Deining musikalisch gestaltet wurde. Neben den Fahnenabordnungen aller Feuerwehren aus der Gemeinde und der Patenfeuerwehr Sindlbach hatten sich viele politische Ehrengäste, unter ihnen Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert, MdB Alois Karl, stellvertretender Landrat Willibald Gailler und die örtlichen Gemeinderatsmitglieder eingefunden.

Nach dem Gottesdienst fand die Weihe der neuen Räumlichkeiten durch Pfarrer Wolfgang Jäger statt. Bei der anschließenden Begrüßung durch Bürgermeister Alois Scherer wurde der Werdegang dieses Bauwerkes noch mal kurz aufgezeigt. Angefangen mit ersten Vorgesprächen Anfang 2001 bis hin zur Fertigstellung der Planung und der Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns durch die Regierung der Oberpfalz im Herbst 2005 konnte dann im August 2006 mit den Arbeiten begonnen werden. Bis zur Fertigstellung im Oktober 2007 nach gut einem Jahr Bauzeit erbrachten die Mitglieder der Feuerwehr Deining über 8.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Die Gemeinde hatte Rechnungen in Höhe von knapp 500.000 Euro zu begleichen, wobei ein Großteil der Aufträge an heimische Unternehmen vergeben werden konnte. Für die drei Stellplätze wird die Maßnahme vom Freistaat Bayern mit einem Festbetrag von 120.000 Euro bezuschusst.

Anschließend stellte der planende Architekt Theo Nutz den Bau aus architektonischer Sicht kurz vor und übergab den symbolischen Schlüssel an den Bürgermeister, der diesen gleich an den Kommandanten Robert Semmler weiterreichte.

Im folgenden Grußwort von Regierungspräsident Dr. Wolfgang Kunert wurde vor allem die gelungene zweckmäßige Planung und die umfangreiche Eigenleistung gelobt. Kunert sicherte die Auszahlung der Schlussrate des staatlichen Förderbetrages für Anfang nächsten Jahres zu. Auch stellvertretender Landrat Willibald Gailler gratulierte der FF Deining zum neuen Gerätehaus und überreichte einen Erinnerungsteller des Landkreises.

Bevor Kreisbrandrat Günther Gruber nochmals die Wichtigkeit eines zeitgemäßen Gerätehauses hervorhob, ernete MdB Alois Karl mit dem wohl kürzesten Grußwort ("ich komm gleich zum Schluss, da viele schon auf den Frühschoppen warten") den größten Applaus.

Sogar aus der Partnergemeinde Eggenburg in Niederösterreich war mit Kommandant Brandrat Christian Angerer und Verwalter Ernest Jamy die Führungsspitze der dortigen Feuerwehr angereist, um der Eröffnung beizuwohnen. Zwischen den Feuerwehren hat sich während des Bestehens der Gemeindepartnerschaft ein intensiver Erfahrungsaustausch zum Wohle beider Feuerwehren entwickelt.

Die Patenfeuerwehr Sindlbach hatte zur Einweihung ein geschnitztes Kruzifix für den Schulungsraum mitgebracht und die Patenkind-Feuerwehren aus Döllwang, Oberbuchfeld und Mittersthal übergaben an die Deininger Feuerwehr ein Geldgeschenk. Zusammen mit Spenden der bauausführenden Firmen und von verschiedenen örtlichen Betrieben soll damit neue IT-Ausstattung (PC, Beamer, Drucker usw.) zur Verwaltung und Ausbildung beschafft werden.

Kommandant Robert Semmler bedankte sich für die Unterstützung und versicherte in seinem Schlusswort, dass die Erinnerungsgeschenke alle einen Ehrenplatz im neuen Schulungsraum erhalten werden. Am Nachmittag fand dann noch ein "Tag der offenen Tür" mit Fahrzeug- und Geräteschau aller Feuerwehren der Gemeinde Deining statt.
22.10.07

Staatsstraße gesperrt

NEUMARKT. Ab Montag beginnen die Bauarbeiten für den Deckenbau an der Staatsstraße Freystadt - Deining bei Deining-Bahnhof.

Dazu muss die Staatsstraße zwischen Deining-Bahnhof und Greißelbach bis voraussichtlich 16. November 2007 für den Gesamtverkehr gesperrt werden. Auch die Zufahrt der Kreisstraße NM 13 von Döllwang in Richtung Deining Bahnhof ist nicht möglich.

Dafür sind entsprechende Umleitungsstrecken ausgeschildert. Die Umleitung für die Staatsstraße führt ab Deining über die B 8 nach Neumarkt und von dort weiter über die B 299 nach Sengenthal, Greißelbach und umgekehrt, die Umleitung für die Kreisstraße NM 13 Döllwang – Deining-Bahnhof erfolgt ab Döllwang über die Kreisstraßen NM 13 und NM 2 nach Pollanten und weiter auf der B 299 nach Greißelbach und umgekehrt.

Der Grund für die Sperrung sind Bauarbeiten in einer Länge von 1,5 Kilometern. Im Zuge des Deckenbaus wird der schadhafte Fahrbahnbelag mit einer Ausgleichsschicht und einer neuen Deckschicht überzogen. Die Kosten der Maßnahme betragen rund 270.000 Euro.
19.10.07


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13. Jahrgang