Christlich Soziale Union

"Vorübergehender" Verlust...

NEUMARKT. Einen interessanten Kreisvorsitzender Albert Füracker war Gast beim CSU-Ortsverband Holzheim.

Der Vollerwerbslandwirt und vierfache Familienvater stellte in sehr offener Weise seine Standpunkte sowohl zu CSU-internen wie auch zu gesellschaftspolitischen Themen dar. Für ihn sei eine wichtige Zielsetzung die Verbesserung der Kommunikation zwischen den politischen Gremien aus Kreis und Stadt. Dazu bot er "jede erdenkliche Hilfe" an, denn das positive Zusammenwirken aller Ortsverbände belebe die Arbeit der CSU.

Auch der "vorübergehende" Verlust des Oberbürgermeisterstuhls wurde angesprochen. Die Anwesenden waren sich einig, dass nur ein eigenes Profil und eine klare Sachpolitik für Neumarkt eine Veränderung zugunsten der CSU bewirken werde. Entscheidend dafür werde auch sein, "welche Wortführer sich in der CSU-Spitze herauskristallisieren".

Zum Thema Atompolitik wurde der "überstürzte Ausstieg" der ehemaligen Bundesregierung bemängelt. Am Beispiel China wurde darauf hingewiesen, daß in "vielen anderen Ländern" massiv auf Kernenergie gesetzt werde. Durch die Fortsetzung des Atomausstiegs werde Deutschland nicht nur die Technologieführerschaft, sondern auch tausende von Arbeitsplätzen verlieren.

Als Vollerwerbslandwirt war für Füracker das Thema Gentechnik, besonders in Bezug auf gentechnisch verändertes Saatgut Pflicht. Einerseits zeigte Albert Füracker Verständnis für die Bedenken der Verbraucher, stellte anderseits aber klar, dass gentechnisch verändertes Saatgut "schon seit längerem verwendet wird", so zum Beispiel Soja.

Hier werde "mit zweierlei Maß" gemessen: Insulin, das "mittlerweile ausschließlich" in Genlabors hergestellt werde, hätte eine sehr hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern - Lebensmittel dagegen nicht. Albert Fürcker rief zur "Besonnenheit" auf, denn jede Technlogie habe "Licht- und Schattenseiten". Wer verzichte schon gerne auf Auto oder Mobiltelefone...
20.02.06

"...zum Waschen da"

NEUMARKT. "Wasser ist zum Waschen da" - Zu diesem Thema veranstaltet der CSU-Kreisverband Neumarkt in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung einen Informationstag.

Am Vormittag stehen einige Kurzvorträge zum Themenbereich Wasser - Abwasser - praktische Beispiele und Informationen aus der Praxis auf dem Programm. In Anschluss daran findet eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Huber in Berching statt.

Nach der Mittagspause referiert Otto Schaudig aus Ansbach zum Thema "Abgaben- und Satzungsrecht - Theorie und Praxis". Schaudig ist Vorsitzender Richter beim Verwaltungsgericht in Ansbach und CSU-Fraktionsvorsitzender in Ansbach. Er kennt die Thematik damit von beiden Seiten und steht im Anschluss an seinen Vortrag zur Diskussion zur Verfügung.

Das Seminar wendet sich an interessierte Betroffene und Bürger, die sich mit der Thematik näher befassen wollen. Die Tagung findet am 11. März von 9 bis 17 Uhr in Räumen der Firma Huber AG, Berching-Erasbach statt.

Interessenten können sich bei der CSU-Kreisgeschäftsstelle Neumarkt, Hallertorstraße 16, Neumarkt, Telefon 09181-22641 anmelden.
19.02.06

Ansprechpartnerin für Mädchen

NEUMARKT. Die CSU macht sich für eine zusätzliche Sozialpädagogin im Neumarkter Jugendbüro stark.

Die Jugendreferentin Elfriede Meier informierte die CSU Fraktion über den aktuellen Stand des Hauses der Jugend, Bildung und Kultur. Die Pläne lassen erahnen, dass hier etwas Gelungenes entsteht. Beim Innenausbau wollen die Jugendlichen erhebliche Leistungen selber einbringen z.B. Malerarbeiten oder unter Anleitung beim Fließen mit helfen. Viele Jugendliche hätten hier erhebliche Kompetenzen, die sie für ihr Jugendzentrum einbringen wollen.

Das wurde auch von der Fraktion als sinnvoll erachtet, denn man erhofft sich davon eine große Identifikation mit dem Haus. Die Erfahrungen aus anderen Städten zeigten, dass dieser Weg der Einbindung zu mehr Verantwortung und größerer Achtsamkeit führe.

In einem weiteren Punkt ging Elfriede Meier auf die Personalsituation im Jugendbüro ein. Neben dem G6 laufen viele Veranstaltungen, Beratungen, Projekte und Kooperationen mit Schulen. Das Jugendbüro erweise sich immer mehr als gefragter Kooperationspartner, wenn es um Jugend geht. Ruth Dorner war der Meinung, dass man als familienfreundliche Stadt durch die Arbeit des Jugendbüros und deren Mitarbeiter auch Familien erheblich unterstützt.

Als Defizit werde es im Jugendbüro empfunden, dass eine weibliche Ansprechpartnerin vor allem für Mädchen fehle. Deshalb begrüßt es die Fraktion, wenn eine Stelle für eine weibliche Sozialpädagogin geschaffen wird, auch weil der Arbeitsumfang durch das neu entstehende Haus der Jugend Kultur und Bildung enorm anwachsen werde.

Den integrativen Ansatz des Jugendbüros, die alt oder jung, Hauptschule oder Gymnasium ohne Berührungsängste zusammenbringen, empfindet auch die CSU als richtungsweisend und zukunftsorientiert.
17.02.06


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ISSN 1614-2853
17. Jahrgang