CSA - Kreisverband Neumarkt
"Keine Zukunft..."

CSA-Vorsitzende Heidi Rackl bedankte sich zusammen mit Karl
Klebl, 2. Bürgermeister von Berngau, und Alexander Ströber
von der Mittelstandsunion bei Alfred Greser mit einem
"Sitzungskissen".
NEUMARKT. "Ohne Handwerk keine Zukunft – mit dem Handwerk auf die Uni" – unter diesem Motto stand eine Besichtigung mit anschließendem Fachgespräch im Bildungszentrum Neumarkt.
Die Arbeitnehmergruppe der CSU unter ihrer Vorsitzenden Heidi Rackl besuchte zusammen mit der Mittelstandsunion und dem CSU-Ortsverband Berngau die Einrichtung der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die deren Leiter Alfred Greser vorstellte. Beeindruckt waren die Besucher von dem breiten Spektrum des Hauses.
Angeboten wird eine systematische Berufsorientierung für Schüler, aber auch eine Berufsqualifizierung, die auf den Besuch einer Meisterschule und später einer Universität vorbereitet. In den modernst eingerichteten Werkstätten und Lehrsälen wird für zahlreiche Handwerksberufe die überbetriebliche Ausbildung durchgeführt, beispielsweise in den Metall-, Elektro-, Kfz- und Holzberufen. Stolz berichtete Alfred Greser auch davon, dass bereits Gruppen aus Kindergärten kommen, um sich über das Handwerk zu informieren.
In der Diskussion wurde dann auch sehr schnell deutlich: Das Handwerk ist mehr denn je auf qualifiziert ausgebildete junge Leute angewiesen. Beklagt wurde allerdings auch, dass durch die Spezialisierung der Berufe während der Ausbildung nicht mehr alle Fertigkeiten vermittelt werden, die in den Betrieben gebraucht werden.
Deutlich wurde auch, dass Handwerksbetriebe angeblich am liebsten auf Hauptschüler zurückgreifen, wenn sie ihre Ausbildungsstellen besetzen. Deshalb sollte die Kooperation zwischen Handwerk und Schule noch besser vernetzt werden. Junge Menschen sollen möglichst frühzeitig die Vielfalt des Handwerks kennen lernen. "Und auch die Wege von der handwerklichen Ausbildung zum Studium sind viel zu wenig bekannt", so Heidi Rackl. Die CSA-Vorsitzende kündigte an, dass es zu diesem Thema demnächst eine weitere Veranstaltung gibt, bei der junge Menschen von ihrem Weg von der handwerklichen Grundausbildung zur Universität berichten.
Sorge machen nach wie vor die jungen Menschen, die die Schule ohne Ausbildung verlassen. "Allen eine Chance für eine Ausbildung" – unter diesem Motto wurde angeregt, zusammen mit den in Neumarkt schon erfolgreich arbeitenden Institutionen ein Konzept zu erarbeiten und junge Menschen gezielt zu fordern und fördern.
05.03.10
"Ausbildung unverzichtbar"
NEUMARKT. Die Neumarkter CSA will sich bei der Besichtigung der Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Neumarkt "aus erster Hand" informieren.
Bildung in seiner vielfältigsten Form ist für alle Menschen ein Kapital, das nicht an Wert verliert, hieß es von der CSA. Um die Herausforderungen am Arbeitsmarkt gut bestreiten zu können, sei eine gute Ausbildung unverzichtbar. Eine handwerkliche Ausbildung sei auch ein gutes Fundament auch für eine akademische Ausbildung.
Über Wege dorthin informiert sich die CSA Neumarkt bei einer Veranstaltung bei der Handwerkskammer Neumarkt am kommenden Donnerstag. Neben einer Besichtigung der Ausbildungsstätte steht eine Diskussion mit dem Leiter Alfred Greser auf dem Programm. Außerdem berichten Praktiker über ihren den Weg von ihrer Aus- und Fortbildung.
"Zusammen mit den Mitgliedern des Arbeitskreises Mittelstand und des CSU-Ortsverbandes Berngau wollen wir uns aus erster Hand Informationen holen", so die CSA-Vorsitzende Heidi Rackl.
19.02.10
CSA kauft eine Bank

Heidi Rackl, Ludwig Feierler und Wolfgang Wild mit den Besuchern bei der Präsentation eines selbst gebauten Vogelhäuschen.
NEUMARKT. Bei einem Besuch der Christlichen Arbeiterhilfe kauften Mitglieder des CSA-Kreisverbandes spontan eine Ruhebank.
Ganz bewusst hat man diese Einrichtung für einen Besuch gewählt, so die CSA-Vorsitzende Heidi Rackl. Denn dort bekämen Arbeitnehmer eine Chance zur Beschäftigung und Qualifizierung, die aus den verschiedensten Gründen Probleme haben, am ersten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung zu finden.
Die CAH arbeitet eng mit der Agentur für Arbeit und dem Landratsamt zusammen. Ein besonderes Anliegen für Projektleiter Ludwig Feierler ist die Hilfestellung für Jugendliche ohne Ausbildung und die Unterstützung von jungen Menschen bei der Berufsfindung.
Hans-Georg Spille, der den Arbeitnehmern als Berater bei den sozialen Fragen zur Seite steht, betonte, dass bei allen Arbeiten, die ausgeführt werden, die Gemeinnützigkeit im Vordergrund steht. Bei allen Tätigkeiten wird darauf geachtet, dass diese nicht im Wettbewerb mit der freien Wirtschaft stehen.
Ludwig Feierler führte die Besucher durch die Werkstätten und erläuterte dabei auch das Konzept der CAH. Neben dem Gebrauchtwarenmarkt ist man unter anderem auch beschäftigt mit Bauhilfsarbeiten, bei der Zerlegung von Elektrogeräten und auch beim Verleih von Zelten, Bühnen oder Marktständen. Verstärkt engagiert sich die CAH auch bei der Strukturverbesserung im Naherholungsbereich. Seit 1998 wurden schon zahlreiche Infotafeln entlang von Wanderwegen angebracht und bisher bereits über 80 Ruhebänke gebaut und auch aufgestellt.
"Wir wollen nicht nur politisch arbeiten, wir wollen auch Spuren hinterlassen", so CSA-Vorsitzende Heidi Rackl. Deshalb beschloß man spontan, eine Ruhebank zu sponsern. Sie wird im nächsten Frühjahr aufgestellt und ein Platz dafür ist auch schon gefunden: am "Schwarzen Weiher" in der Nähe des Heinrichsbürg-Wanderweges.
16.11.09
"Rückgrat der Wirtschaft"
NEUMARKT. Der CSA-Kreisverband Neumarkt traf sich unter ihrer Vorsitzenden Heidi Rackl Ende Juli zu einer Sitzung, um die aktuelle politische Lage zu debattieren.
Zu Beginn gratulierte sie Konrad Heck zu seiner neuen Aufgabe – er führt die Neumarkter Seniorenunion auf Kreisverbandsebene. Zusammen mit Franz Sturm und Albert Wittl ist er auch auf Oberpfalzebene aktiv mit dabei. "Das Wissen und die Erfahrung der Senioren ist zu wertvoll, um es brach liegen zu lassen", so Heck. Deshalb habe er diese Aufgabe gerne übernommen.
Die CSA diskutierte zusammen mit MdEP Albert Deß, der als Gast eingeladen war, die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Handwerk und Mittelstand als das Rückgrat der Wirtschaft kommen mit der schwierigen Situation besser zurecht als manches Großunternehmen. "Die Bindung und Einstellung von Arbeitnehmern zu ihrer Firma spielt eben auch eine wichtige Rolle, wenn ein Betrieb eine schwierige wirtschaftliche Situation zu meistern hat", so Heidi Rackl.
MdEP Albert Deß berichtete über seine neuen Aufgaben auf europäischer Ebene. Als agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion ist er künftig verantwortlich, die unterschiedlichen Vorstellungen und politischen Fragen zwischen den 27 EU-Mitgliedsländern zu koordinieren. Er freut sich auf diese verantwortungsvolle Arbeit , die nach dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages noch viel wichtiger wird, so Dess. "Dann sind wir in der Mitentscheidung und die Kommission muss die Änderungsvorschläge und Anregungen aus dem Parlament in der Gesetzgebung berücksichtigen".
Die CSA wird sich auch aktiv am Bundestagswahlkampf beteiligen und plant für den Herbst Besuche bei der CAH in Neumarkt und bei der Handwerkskammer. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, der IHK und der Kreishandwerkerschaft plant man eine Veranstaltung zum "Europäischen Qualifizierungsrahmen". Dabei will man deutlich machen, dass eine Vergleichbarkeit von betrieblicher Ausbildung nicht mit Gleichmacherei zu verwechseln ist. Das hervorragend organisierte duale Ausbildungssystem muss erhalten bleiben.
02.08.09
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