Rotes Kreuz - Kreisverband Neumarkt
(Die aktuellen Blutspende-Termine finden Sie
hier)
Pflegen gelernt

Beim Roten Kreuz fand wieder ein Lehrgang "Krankenpflege in der Familie" statt
NEUMARKT. Der BRK-Kreisverband hat im Rahmen seines Ausbildungsprogrammes wieder einen Lehrgang "Krankenpflege in der Familie" angeboten.
An diesen Abenden standen für 14 Teilnehmer die aktivierende Pflege und das Einüben praktischer Fähigkeiten im Vordergrund. Ausgerichtet auf die häusliche Pflege in der Familie wurden pflegerische Arbeitstechniken vermittelt und eine Verbindung zwischen der Vermittlung von Pflegetätigkeiten, Reflexion zur Pflegesituation und Entlastungsvorschlägen für die Angehörigen gesucht.
Themen waren unter anderem: Sachgerecht und kräftesparend Pflege leisten, Pflegeversicherung/ Pflegehilfsmittel, Besuch in einem Sanitätshaus, Körperpflege, Inkontinenz, Umgang mit Demenz, Sterbebegleitung, sowie die Stärkung der psychologischen Kompetenz zur Bewältigung der Pflegesituation.
Einige Kursteilnehmer wünschen sich auch weiterhin regelmäßige Begleitung in der häuslichen Pflegesituation und werden in den bestehenden Gesprächskreisen für pflegende Angehörige des Roten Kreuzes mit eingebunden.
Der Kurs wurde geleitet von Eva-Maria Fruth, zuständig im BRK für die Beratung und Begleitung bei Pflege und Demenz.
03.04.12
Blutspender geehrt

Die Geehrten mit Geschäftsführer
Dr. Franz Weinauer, BRK-Präsidentin von Thurn und Taxis und dem Neumarkter BRK-Kreisgeschäftsführer
Klaus Zimmermann
NEUMARKT. 197 Blutspender erhielten in Amberg die Ehrenplakette des Rotkreuz-Blutspendedienstes - darunter auch viele aus dem Landkreis Neumarkt.
Anton Hofbauer aus Dietfurt wurde von BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis sogar für 150 Spenden ausgezeichnet.
Vier bis sechs Liter Blut hat ein Mensch im Durchschnitt. Wenn dem Körper bei der Blutspende ein halber Liter des roten Lebenssaftes entzogen wird, ist das kein Problem – der menschliche Organismus ist in der Lage, diese Menge in wenigen Tagen wieder herzustellen. Bei Unfällen, gerade im Straßenverkehr, verlieren Menschen allerdings oft mehr, als der eigene Körper kurzfristig regenerieren kann.
"Die kritische Menge Blutverlust liegt bei etwa zwei Litern", so Dr. Franz Weinauer vom Bayerischen Blutspendedienst (BSD). Dann kann nur noch das Blut von Spendern das Leben retten. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens, Magen- und Darmkrankheiten, dann erst Sport- und Verkehrsunfälle.
In Bayern hat das Blutspenden Tradition. Vor kurzem hat der BSD den 19millionsten Spender geehrt. Viele von ihnen gehen regelmäßig zum Blutspenden – jetzt ehrte der BSD für ihr gesellschaftliches Engagement wieder eine Gruppe selbstloser Helfer.
"Da man Blut heute immer noch nicht künstlich herstellen kann, ist unser Gesundheitssystem auf regelmäßige Blutspenden angewiesen", sagt Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. "Ich freue mich, dass wir Menschen in unserer Mitte haben, die ihr Blut selbstlos immer wieder für andere zur Verfügung stellen".
Im Namen der Ehrengäste - Regierungspräsidentin Brigitta Brunner, Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer und MdL Reinhold Strobl - bedankte sich Landrat Richard Reisinger bei allen Blutspendern für ihr soziales Engagement.
150 Blutspenden
125 Blutspenden
- Ludwig Lang, Berching
- Albert Karl, Deining
- Werner Schlirf, Muehlhausen
- Peter Triller, Neumarkt
- Willibald Goetz, Seubersdorf
100 Blutspenden
- Annemarie Waltraud Hirschmann, Deining
- Maria Ebenhöch, Neumarkt
- Georg Rackl, Breitenbrunn
- Albert Zeitler, Dietfurt
- Heinz Stelz, Lauterhofen
- Hans Meier, Lauterhofen
- Max Breunig, Lauterhofen
- Leonhard Beck, Neumarkt
- Norbert Stummvoll, Neumarkt
- Wolfgang Graf, Parsberg
- Wolfgang Eichenseer, Parsberg
- Michael Wild, Postbauer-Heng
- Johann Bierschneider, Seubersdorf
- Richard Goetz, Seubersdorf
- Albert Puerzer, Velburg
- Johann Dischner, Velburg
75 Blutspenden
- Stilla Goetz, Berching
- Rudolf Pleisteiner, Berg
- Albert Lukas, Berg
- Martin Stephan, Breitenbrunn
- Herbert Schmid, Breitenbrunn
- Johann Schuster, Deining
- Reiner Stepper, Lauterhofen
- Blasius Kellner, Muehlhausen
- Peter Schmidt, Neumarkt
- Anton Steinmetz, Neumarkt
- Detlev Grimm, Pyrbaum
- Richard Meyer, Velburg
27.03.12
Scheck überreicht

Vertreter der Versicherung überreichten imKindergarten einen Scheck
NEUMARKT. Der Rot-Kreuz Kindergarten im Altenhofweg in Neumarkt erhielt von einer Versicherung einen Spenden-Scheck in Höhe von 1.923 Euro.
Der gesamte Kindergarten freute sich sehr über diese Summe. Der Betrag wird zur Anschaffung von hochwertigen Lehrmitteln zur mathematischen Frühförderung für die Kinder verwendet. Abstrakte mathematische Zusammenhänge sollen so spielerisch von den Kindern entdeckt werden. Im Mittelpunkt stehe dabei nicht der Lernstoff, sondern das einzelne Kind mit seinen individuellen Begabungen und Neigungen, hieß es.
15.03.12
11.440 Blutspender

Ein Mitarbeiter des Betreuten Fahrdienstes, Manfred Brandtner, BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner, BFD-Leiterin Jutta Birkl und BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann bei der Präsentation des Jahresberichtes 2011.
NEUMARKT. Der BRK-Kreisverband Neumarkt zog eine Jahresbilanz 2011: so erschienen zum Beispiel 11.440 Spender zu den Blutspende-Terminen.
Beim Jahrespressegespräch im BRK-Kreisverband Neumarkt berichteten am Donnerstag BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann, BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner sowie die Leiterin des Betreuten Fahrdienstes Jutta Birkl, über die Arbeit im letzten Jahr
Die Versorgung der 563 Patienten im gesamten Landkreis Neumarkt gewährleisten die fünf Pflegeteams der Ambulanten Pflege.
"Die neue Rot-Kreuz Tagespflege in Parsberg war im Jahresdurchschnitt mit 98 Prozent ausgelastet", so BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann.
In 311 Lehrgängen wurden 4322 Teilnehmer in den unterschiedlichsten Kursen ausgebildet.
Die 3.938 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisteten im vergangenen Jahr über 110.000 Einsatzstunden in den verschiedensten Bereichen.
Angehörige, die von einer Pflegesituation plötzlich überrascht werden, müssen sich mit vielen Fragen auseinandersetzen. Im Jahr 2011 fanden über 100 persönliche Beratungen - auch verbunden mit Hausbesuchen statt. Mit über 2300 Stunden hat der Entlastungsdienst vielen pflegenden Angehörigen freie Zeit geschenkt.
Seit Mai 2011 gibt es als weiteres Entlastungsangebot nun auch in Berching eine Betreuungsgruppe.
Der Betreute Fahrdienst fährt Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, zum Arzt, zur Dialyse oder auch zu Veranstaltungen und zum Einkaufen - auch am Wochenende und an Feiertagen. Die Mitarbeiter führten mit den sechs Spezialfahrzeugen und zwei Bussen im letzten Jahr 7794 Fahrten mit 261.789 Kilometer durch - mit Rollstuhl, Tragestuhl oder auch liegend, wo dann auch ein zweiter Helfer nötig wurde.
Der Unterschied zu den klassischen Krankentransporten liegt darin, dass die Fahrgäste im betreuten Fahrdienst zwar betreuungsbedürftig sind, jedoch während der Fahrt keine medizinische Versorgung benötigen, erklärte Jutta Birk.
Auch der Blutspendedienst konnte wieder eine stolze Bilanz ziehen. 11.440 Spender erschienen zu den Terminen, dabei wurde die stolze Zahl von 10.218 Blutspenden erreicht.
Der Rot-Kreuz-Kindergarten war mit 115 Kindern in sechs Gruppen wieder voll ausgelastet.
Der Kreisverband ist mit drei Rettungswachen in Neumarkt, Berching und Parsberg vor Ort präsent. Über 13.000 Einsätze hatte der Rettungsdienst zu verzeichnen.
BRK-Kreisvorsitzender Landrat Albert Löhner lobte die ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für ihr Engagement und präsentierte die hervorragenden Zahlen des Kreisverbandes.
01.03.12
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