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Leserbriefe

"Einzige Katastrophe"

Seit Beginn an ist die Parkplatzsituation des Ärztehauses an der Regensburger Straße eine einzige Katastrophe. Er ist ständig belegt. Das hat wohl die Ärzteschaft dazu veranlasst, daraus ein kleines Zusatzgeschäft zu machen. Also wurde der Parkraum bewirtschaftet. Die Situation hat sich dadurch nicht geändert.

Jetzt ist mir folgendes passiert:
Aus reiner Hilfsbereitschaft habe ich eine Bekannte zu einem Behandlungstermin in das Ärztehaus gefahren. Sie war erheblich gehbehindert, durch mehrere Brüche oder Frakturen im Bereich des Unterleibes. Sie war das erste Mal nach ihrer Reha an zwei Krücken unterwegs und stand unter dem Einfluss starker Schmerzmittel.

Der Parkplatz war übervoll. Auch vor den Schaufenstern der Apotheke standen mehrere Autos. Also quetschte ich mich vor die kleine Hecke zu dem angegrenzten Bereich der Gastronomie und brachte die Patientin in die Praxis. Dabei wurde mein Auto fotografiert und ich wurde aufgefordert, 30 Euro wegen unerlaubten Parkens zu zahlen.

Ich habe daraufhin die behandelnde Ärztin um Hilfe und um Annullierung der Zahlungsaufforderung gebeten. Ohne Erfolg. Sie hat gar nicht geantwortet, die Verwaltung des Hauses hat mir mitgeteilt, dass sie für mich nichts tun könne. Daraufhin habe ich beim Überwachungsdienst widersprochen. Die haben mir mitgeteilt, dass sie sich der Meinung des Ärztehauses anschließen und dass ich zahlen solle.

Nun war mir der Betrag zu gering, um dafür die Gerichte zu bemühen. Ich zahlte also. Aber ich empfinde das als Sauerei. Ich weiß auch gar nicht, was ich hätte machen sollen, ohne zu halten. Dort stehen alle Krankentransporte und Anlieferer.

Glücklicherweise bin ich kein Mensch, an dem die Ärzte zu großem Reichtum kommen. Aber immerhin, ich bin Privatpatient und werde weder Grundstück noch Haus jemals wieder betreten.

Hans-Jürgen Kahler, Neumarkt, 30.4.2017

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16. Jahrgang