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Leserbriefe

"Schlicht falsch"

Seit einiger Zeit ist nun schon die Gegnerschaft zum Unteren Tor in der ganzen Stadt unterwegs und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren.

Den Bürgerinnen und Bürgern wird das in Aussicht gestellte Bürgerbegehren als eine notwendige Verkleinerung des Neuen-Marktes verkauft, damit die Altstadt überleben kann. Wer jedoch genauer hinsieht und in den Zahlen steckt, der erkennt sehr schnell, dass die von FLitZ geforderte Begrenzung der Verkaufsfläche auf unter 5.000 Quadratmeter auf nichts anderes als die grundsätzliche Verhinderung einer altstadtnahen Handelsansiedlung vor dem Unteren Tor hinausläuft.

Bei der geforderten Verkleinerung der Verkaufsfläche, könnte nicht mal mehr ein Lebensmittel-Vollsortimenter zusammen mit einem Elektronikmarkt am Unteren Tor angesiedelt werden. Aber wenn nicht in direkter Nachbarschaft zur Altstadt, wo denn dann? Wieder weit draußen auf der grünen Wiese? Das wäre wohl die Konsequenz, wenn diese Pläne der Initiatoren des Bürgerbegehrens aufgehen würden. Die Innenstadt wird hinsichtlich dem Lebensmittel-Vollsortimenter weiter ein weißer Fleck auf dem Stadtplan bleiben, da sich solch ein zeitgemäßer Markt vom Flächen-bedarf und vom Anforderungsprofil her nicht einfach in irgendeinen Laden in der Marktstraße oder gar einer Seitengasse aufgrund der hier beispielsweise genannten Themen wie LKW-Anlieferung, Kühlräume und Kundenparkplätze ansiedeln kann. Der auch immer wieder angeprangerte "Leerstand" von Geschäften kann nicht auf den geplanten Neuen-Markt geschoben werden, sondern ist ein Resultat der Entwicklung der Einzelhandelsstruktur der letzten Jahre in Neumarkt aber auch in Deutschland.

Erklärtes Ziel des Neuen-Marktes und damit der einheimischen Firmengruppe Max Bögl ist es nicht, Händler aus der Altstadt abzuwerben, sondern das Angebot der Altstadt zu ergänzen. Die Nachfrage nach Ladenflächen im NeuenMarkt ist sehr groß. Viele neue Marken haben Neumarkt ganz oben auf ihrer Expansionsliste. Deshalb wird die Altstadt nicht sterben, ganz im Gegenteil, Neumarkt als Einkaufsstadt wird aufgewertet, viele Hundert altstadtnahe Parkplätze werden hier außerdem geschaffen. Erst vor kurzem war der Presse zu entnehmen, dass der Ballungsraum Nürnberg massiv aufrüstet was zusätzliche Verkaufsflächen anbelangt. Neumarkt darf hier nicht den Anschluss verlieren, denn Stillstand ist Rückschritt und das immer größer und bunter werdende Angebot im nahen Nürnberger Ballungsraum wird ansonsten noch mehr Kaufkraft aus unserer Stadt abwerben als bisher schon. Hier gilt es, unsere Stadt als Einkaufs-Standorts durch den Bau des NeuenMarktes und einer Aufwertung der Altstadt zu stärken.

Auch die Verquickung des Neuen-Marktes mit der Verkehrsproblematik am Unteren Tor, welche FLitZ als indirekten Zuschuss der Stadt an den Neuen-Markt darstellt, ist schlicht und einfach falsch. Seit Jahren liegt den Verkehrsexperten der Stadt die Lösung der Verkehrsproblematik am Untere Tor am Herzen, der Spurplan an der Kreuzung, die Ampelanlage, die Wegeführung der Fußgänger und Radfahrer besonders im Hinblick auf die in den letzten Jahren immens gestiegenen Schülerzahl die zu den Gymnasien pendelt, alles das müsste auch ohne den Neuen-Markt angepackt werden bzw. ist im Hinblick auf bestehendes Baurecht für die Senkgärten schon einmal vom Stadtrat beschlossen worden. Der von vielen Bürgern als zu teuer empfundene Tunnel an dieser Stelle ist mittlerweile ohnehin so gut wie vom Tisch.

Lassen Sie sich, liebe Neumarkter Bürgerinnen und Bürger, hier nicht mit geschickt formulierten Argumenten und Forderungen in die Irre leiten und freuen Sie sich mit uns auf ein neues Einzelhandelsangebot sowie eine gemeinsame Aufwertung der gesamten Einkaufsqualität in Neumarkt.

Jürgen Kotzbauer
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Firmengruppe Max Bögl, 7.4.2011


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