Neun Verletzte

Regensburg. Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn A 3 auf Höhe der Ausfahrt Nittendorf wurden neun Menschen teils erheblich verletzt.

Am Sonntag gegen 2.40 Uhr verlor ein 36jähriger Autofahrer aus der Slowakei aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, seine 45jährige Beifahrerin, sowie ein kleines Mädchen kamen mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von rund 5000 Euro. Zur Stauabsicherung waren die freiwillige Feuerwehr Laaber, Nittendorf, Undorf und Beratzhausen eingesetzt. Wegen des Unfalls und der damit verbundenen blockierten linken Fahrspur kam es zu einem Rückstau.

Ein 25jähriger Autofahrer konnte gegen 2.45 Uhr nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf zwei vor ihm abbremsende Autos auf. Dabei entstand ein Gesamtschaden von rund 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Wegen der starken Fahrbahnverunreinigung musste die komplette Fahrbahn gesperrt werden. Die Sperrung und Absicherung erfolgte durch die Feuerwehren Nittendorf und Laaber mit Sicherungsanhänger, sowie mit mehreren großen Faltdreiecken mit Blitzlampen. Es bildete sich ein etwa 300 Meter langer Rückstau.

Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr um 3.50 Uhr ein 57jähriger türkischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Österreich mit offensichtlich zu hoher Geschwindigkeit mit seinem vollbesetzten VW Polo in den Rückstau. In seinem Fahrzeug befanden sich zwei Kinder und drei Erwachsene. Er kollidierte hierbei mit fünf stehende Autos und kam erst 200 Meter nach dem ersten Anstoß totalbeschädigt an der rechten Schutzplanke zum Stehen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden sieben Personen zum Teil mittelschwer verletzt und mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Unter den Verletzten befand sich auch ein Angehöriger der Feuerwehr Nittendorf.

Nachdem der Unfallverursacher einen Defekt an seiner Bremse, sowie eine mangelhafte Absicherung der Unfallstelle als Unfallursache vorbrachte, wurde die Jourstaatsanwaltschaft eingeschaltet. Diese ordnete einen Sachverständigen zur Erstellung eines technischen Gutachtens an.

Die A 3 war in Fahrtrichtung Passau bis 07.45 Uhr total gesperrt.

Der Gesamtschaden wird auf 50.000 Euro beziffert.
20.03.16
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ISSN 1614-2853
18. Jahrgang
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