"Erheblich verbessert"

NEUMARKT. Die Gewässergüte der Schwarzach habe sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, hieß es im Berger Gemeinderat.

Die Gewässerpflege und -entwicklung im Bereich des Bachs war goßes Thema in der Sitzung.

Fachreferent Quirin Seilbeck vom Institut für Geographie in Erlangen sagte vor dem Gemeinderat, dass die verbesserte Gewässergüte der Schwarzach auch den nachfolgenden Generationen zugute komme. Allerdings bestehe auch künftig Handlungsbedarf, um die gute Wasserqualität halten oder noch weiter verbessern zu können.


Zu dieser Thematik hatte Bürgermeister Helmut Himmler neben Seilbeck auch Martin Graus vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg in die Sitzung eingeladen. Himmler wies auf die gewaltigen Anstrengungen der Kommunen hinsichtlich der Abwasserreinigung in den letzten Jahrzehnten hin. Die Schwarzach sei vor Jahrzehnten in manchen Abschnitten ein "totes Gewässer" ohne Fischbestand gewesen. Das habe sich grundlegend geändert und auch in den Bächen im Gemeindegebiet habe man wieder gute Wasserqualität.

Zu Beginn dieses Tagesordnungspunktes erklärte das Gemeindeoberhaupt, dass die Schwarzach ein Gewässer "2. Ordnung" ist und damit im Zuständigkeitsbereich des Freistaates Bayern und des Bezirk liegen. Die Schwarzach dient als Vorfluter für Gewässer "3. Ordnung"; es handelt sich hier um Bäche aus den Seitentälern, die zur Schwarzach fließen. Die Zuständigkeit für Gewässer "3. Ordnung" liegt bei den Kommunen.

Quirin Seilbeck erläuterte den Gemeinderatsmitgliedern seine über die Schwarzach gefertigte Arbeit "Die Schwarzach - Veränderungen in den letzten Jahrzehnten" und stellte zum Beispiel fest, dass seit dem Jahr 2008 der Überwachungswert von Phosphor wegen der Inbetriebnahme einer Phosphateliminierungsanlage nicht mehr überschritten werde. Allerdings sollten die Phosphor-Einträge weiterhin reduziert werden - hier sei auch die Landwirtschaft gefragt.

Zur Thematik "Klärschlamm" teilte Bürgermeister Himmler noch mit, dass auf der gemeindlichen Kläranlage bis jetzt eine sogenannte mobile Klärschlammpressung erfolgt und derzeit Gespräche mit einem Ingenieurbüro bezüglich einer festen Klärschlammpress-Station geführt werden.

Allerdings könnten sich auch Möglichkeiten für die Kommunen des Landkreises Neumarkt dahingehend ergeben, dass die Trocknung des Klärschlamms in Zukunft über einen Zweckverband - den die Kommunen beitreten können - erfolgt. Ansonsten muss jede Gemeinde für sich selbst die beste Lösung der Klärschlammentsorgung suchen. Zur Entsorgungsschiene der Zukunft sagte er, dass dies eindeutig die Verbrennung des Klärschlamms sein werde.
13.11.17
Neumarkt: "Erheblich verbessert"

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