"Kernwegenetz" umsetzen


Die Bürgermeister der Zukunftsregion Schwarzachtalplus tagten in Berg

NEUMARKT. Der Vorsitz der interkommunalen Kooperation „Zukunftsregion Schwarzachtalplus“ mit Gemeinden aus dem Landkreis Neumarkt und dem Nürnberger Land wechselt vom Berger Bürgermeister Helmut Himmler zum Markt Feucht. Konrad Rupprecht wird ab sofort ein Jahr die Interessen der Allianz vertreten und sie nach außen repräsentieren.

Inhaltlich hatte die Lenkungsgruppe mit den Bürgermeistern bei ihrer Sitzung im Berger Rathaus einige wichtige Entscheidungen zu treffen.

So wurde das vorgelegte „Konzept Kernwegenetz Schwarzachtalplus“ einstimmig gebilligt und beschlossen, so dass im nächsten Jahr die ersten Umsetzungsprojekte bei den zuständigen Ämtern für Ländliche Entwicklung in Mittelfranken in Ansbach sowie für die Oberpfalz in Tirschenreuth zur finanziellen Förderung angemeldet werden können.


Wolfgang Neukirchner vom Amt für ländliche Entwicklung Ansbach berichtete, dass alle Wegeprojekte mit Priorität für die nächsten Jahre finanziert werden können. Darüber hinaus gebe es neue Fördermöglichkeiten für ländliche Räume aus dem ELER-Programm 2014 – 2020 für Dorferneuerungs- und Infrastrukturprojekte. Auch Wegebaumaßnahmen aus den gemeindeübergreifenden Kernwegenetzkonzepten, dorfgerechte Freiflächen und Plätze, Gemeinschaftshäuser, gemeindeübergreifende Radwege usw. seien aus diesem Programm förderfähig.

Die Gemeinden in der Zukunftsregion Schwarzachtalplus wollen einen Imagefilm produzieren lassen, der in die kommunalen Internetauftritte integriert werden soll.

Auch 2017 werden die Schwarzachtalplus-Gemeinden bei einer Freizeitmesse in Nürnberg mit einem eigenen Stand vertreten sein und dazu werden 20.000 Freizeitkarten neu aufgelegt. Die erste Auflage ist bereits vergriffen. Bis zum Herbst soll auch der Schwarzachtalplus-Radweg umfassend beschildert sein.

In Altdorf ist im September2017 ein Benefiz-Event für den Breitensport geplant. Matthias Reitenspieß bekam große Zustimmung für sein vorgetragenes Konzept mitsamt dem Sponsoring für krebskranke Kinder und deren Eltern. Die Veranstaltung findet statt in den Sportarten Radfahren, Mountainbike, Laufen und Nordic Walking über 24 Stunden auf hierfür ausgeschilderten Strecken. Das Rahmenprogramm am Altdorfer Marktplatz soll den Charakter eines Familienfestes bekommen. Die Radrunden mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen durch alle Mitgliedsgemeinden in der Oberpfalz und in Mittelfranken.

Der Altdorfer Bürgermeister Erich Odörfer informierte von einer Sitzung zum Landesentwicklungsprogramm Bayern mit den Entwicklungen der „Zentralen Orte“ und der „Räume mit besonderem Handlungsbedarf“ in Bayern. Hierzu sei aus den Kommunen Ärger und Unverständnis über manche Entscheidungen geäußert worden. Lediglich die Gemeinden Feucht und Burgthann sollen dem „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ zugeordnet werden bzw. bleiben. Odörfer wies darauf hin, dass es Änderungen am derzeitigen Gebietskulisse geben werde.

Helmut Himmler und Michael Gottschalk vom Landratsamt Neumarkt stellten die Situation im Landkreis Neumarkt dar und wiesen darauf hin, dass keine einzige Gemeinde aus dem Landkreis zum „Gebiet mit besonderem Handlungsbedarf“ gehöre. Dies könne man nicht akzeptieren, da die Zugehörigkeit zu dieser Gebietskulisse derzeit und wahrscheinlich noch mehr in der Zukunft eine bessere finanzielle Förderung der Gemeinden bedeute. An manchen Förderprogrammen könne man ohnehin nur teilnehmen, sofern man den „Räumen mit besonderem Handlungsbedarf" zugeordnet sei.
18.06.16
Neumarkt: "Kernwegenetz" umsetzen

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