Familie auf der Flucht


Derzeit zu sehen: die Flucht nach Ägypten

NEUMARKT. Eine Familie auf der Flucht - ein brandaktuelles Thema zeigt die derzeitige "Aufführung" der Münsterkrippe in St. Johannes.

In der Ganzjahres-Krippe wird im Neumarkter Münster die "Flucht nach Ägypten" präsentiert. Und die Flüchtlinge sind in diesem Fall niemand anders als Jesus und seine Eltern.

Während die Nachrichten voll sind mit Berichten über Asysgesetze und sichere Herkunftsländer wird nur selten über einzelne Flüchtlingsschicksale gesprochen oder geschrieben. Am Anfang des Lebens Jesu Christi stand ein solches, heißt es von den Verantwortlichen der ungewöhnlichen Neumarkter Krippe. Seine Eltern mussten auf Rat des Engels vor dem König Herodes nach Ägypten fliehen.


Diese Szene ist seit dem Wochenende und bis Ende Februar in der barocken Münsterkrippe zu sehen. Die Anfänge der Krippe reichen bis ins Jahr 1622 zurück, als Jesuiten von Amberg kommend in Neumarkt wirkten. Dazu gehörten von Anfang an auch solche Krippenfiguren im "Jesuitenmaß" (also etwa einen Meter groß).

Auge in Auge mit ihnen könne man die Faszination begreifen, die diese Krippen auch damals schon auf die Neumarkter ausgeübt haben müssen. Ungewohnt für den modernen Betrachter ist die Kleidung. In der barocken Kleiderordnung stand einem Fürsten solche Kleidung zu, wie sie zum Beispiel Josef hier trägt, denn er war "aus dem Hause und Geschlechte Davids".

Auch zu dem "Engel ohne Flügel" gibt es einiges zu wissen. Ein Infoblatt am Rande der Krippe gibt dazu Auskunft.
01.02.16
Neumarkt: Familie auf der Flucht
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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