Geld gewaschen

NEUMARKT. Eine junge Frau aus dem Raum Neumarkt wurde von einer dubiosen Internet-Firma als Helferin bei der Geldwäsche mißbraucht.

Die 19jährige Schülerin hatte im Dezember 2015 auf eine Jobanzeige in Ebay-Kleinanzeigen geantwortet. Sie sollte ihr Giro- und PayPal-Konto für Zahlungseingänge zur Verfügung stellen.


Zahlungseingänge sollte sie dann in der umstrittenen Internet-Währung "Bitcoins" bestimmten Personen zuordnen, die ihr kurz vorher per Mail mitgeteilt wurden. Als Gehalt wurde ein Betrag in Höhe von 350 Euro angeboten, jedoch nie bezahlt.

Am 25.Januar gingen auf das Girokonto zwei Einzahlungen in Höhe von jeweils 269 Euro ein. Als die Kontoinhaberin am Tag darauf diese Eingänge in "Bitcoins" umwandeln wollte, war ihr Konto von der Bank wegen Verdachts auf Geldwäsche bereits gesperrt.

Jetzt kam die junge Frau zu Polizei und und erstattete Selbstanzeige wegen Geldwäsche.
29.01.16
Neumarkt: Geld gewaschen
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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