Friedhof steht im Fokus


Die Vereinvorstände bsuchten die Wallfahrtskirche in Freystadt

NEUMARKT. Der Landesverband informierte Vorstandsmitglieder der Gartenbauvereine im Landkreis: im Fokus im nächsten Jahr steht der Friedhof.

Die Dachorganisation der Gartenbauvereine in Bayern ist der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege. Er lädt in der Regel alle drei Jahre Vorstände und Vorstandsmitglieder ein, um neue Aktionen und Materialien kennenzulernen. Diese Seminare dienen der Kontaktpflege zwischen der Basis und dem Dachverband, hieß es.


Kreisfachberater Franz Kraus eröffnet die Veranstaltung und begrüßte den Seminarleiter Dr. Hans Bauer vom Landesverband. Bauer stellte die neuen Beratungs- und Organisationshilfen für die Gartenbauvereine vor. Jährlich werden neue Fach- und Merkblätter zu aktuellen Themen hergestellt. Im Fokus im nächsten Jahr steht der Friedhof, zu dem ein landesweiter Wettbewerb durchgeführt wird. Weitere Schwerpunktthemen sind der naturgemäße Pflanzenschutz, die Ökologie in Garten, Siedlung und Landschaft oder Gesundheit aus dem Garten. Zudem wird den Gärtnern empfohlen, auf Torf im Garten zu verzichten. Auch dazu bietet der Landesverband ein Fachblatt.

Wegen eines Forschungsauftrages der Fachhochschule Weihenstephan wurden bayernweit Gartenböden untersucht. Als Folge wurden Beratungshilfen erstellt, um eine bedarfsgerechte, umweltverträgliche Düngung durchzuführen. Aus der Fülle an Themen können die Gartenbauvereine Schwerpunktthemen aufgreifen, um ein attraktives Jahresprogramm zu gestalten.

Darüber hinaus informierte Dr. Bauer auch über rechtliche Grundlagen zum Beispiel beim Umgang mit GEMA und erwähnte die Möglichkeiten bei der Mitgliederverwaltung mit entsprechenden EDV-Programmen.

Ein wichtiger Punkt war die Frage, wie man Mitglieder werben kann. Gerade das Heranführen der Kinder an die Natur ist inzwischen ein Schwerpunkt geworden. Speziell für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erstellt der Landesverband zahlreiche Infomaterialien und bietet Seminare an. Seit diesem Jahr gibt es in der Vorstandschaft des Landesverbandes einen Landesjugendbeauftragten. Gewählt wurde Werner Thumann aus Neumarkt, der auch Anregungen aus den einzelnen Vereinen entgegen nimmt.

Kreisjugendpfleger Oliver Schmidt stellte das geänderte Bundeskinderschutzgesetz vor und dessen Auswirkungen auf die Arbeit in den Kinder- und Jugendgruppen auch in den Gartenbauvereinen.

Landrat und Kreisverbandsvorsitzender Willibald Gailler zeigte den Teilnehmern die Wallfahrtskirche in Freystadt als bedeutenden Kulturort. Solch eine Führung sei übrigens auch ein Angebot an die Gartenbauvereine, hieß es.

Kreisfachberater Franz Kraus stellte den landesweiten Wettbewerb zum Thema „Friedhof, Ort der Würde, Kultur und Natur“ in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Er forderte die Anwesenden auf, sich zahlreich an dem Wettbewerb zu beteiligen.

Praktische Anregungen für die Vereinsarbeit zeigten zwei Vorsitzende auf. Renate Meier vom OGV Lauterhofen präsentierte beispielhaft die Zaungestaltungsaktion mit der Kindergruppe. Monika Brandl stellte ihren OGV Thannhausen vor, in dem sich die Mitglieder bei der Pflege der öffentlichen Grünflächen engagieren. Sehr positiv für den Verein machte sich auch die Gründung einer aktiven Kindergruppe bemerkbar, hieß es.
23.11.14
Neumarkt: Friedhof steht im Fokus
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