"Ihr Revier ist die Autobahn"


Arbeitsplatz Autobahn: die Autobahnpolizei Parsberg wurde 25 Jahre alt
Fotos:Archiv/Polizei
NEUMARKT. Seit 25 Jahren gibt es die Autobahnpolizeistation Parsberg - und seitdem haben sich der Verkehr und damit die Arbeit der Beamten vervielfacht.

Am Mittwoch wurde das Jubiläum gefeiert, aber auch an tragische Unfälle erinnert: so zum Beispiel an einen Bus-Unfall mit acht Toten.

Polizeihauptkommissar Peter Kemeter konnte am Mittwoch Polizeipräsident Rudolf Kraus, Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler, Parsbergs 2. Bürgermeister Jakob Wittmann und neben den Ehrengästen auch seine Vorgänger als Dienststellenleiter begrüßen.


Kemeter ließ den Werdegang der Autobahnpolizei Parsberg vom ersten bis zum heutigen Tage Revue passieren. Unter seinen Kollegen sind übrigens noch fünf "Gründungsmitglieder", die immer noch bei der Autobahnpolizeistation Dienst tun.

Ein Arbeitsschwerpunkt der Beamten stellt die Kontrolle von Lastwagen dar. Jährlich werden etwa 8000 Lastautos kontrolliert - darunter leider auch immer wieder "rollende Zeitbomben" - sei es aufgrund technischer Mängel oder wegen der Missachtung der Sozialvorschriften für das Fahrpersonal.

Der Schwerverkehr nahm seit Gründung der Autobahnpolizei um etwa 50 Prozent zu. Laut einer Prognose aus 2010 steigt der Schwerverkehr bis 2025 um weitere 26 Prozent an. Dies zeige, dass die Arbeit so vielfältig und umfangreich wie nie vorher sei. Die Entwicklung im Personalbereich dagegen ginge in die entgegengesetzte Richtung, beklagte Kemeter.

Der spezielle und gefährliche Arbeitsplatz Autobahn ist zudem geprägt von der Aufnahme schwerer Verkehrsunfälle. Es wurden tragische Verkehrsunfälle in Erinnerung gebracht, so ein Bus-Unfall auf der A3 im Jahre 1994 mit acht Toten und 18 verletzten Personen. Besonders tragisch war auch ein Verkehrsunfall "in eigener Sache" am Pfingstsamstag 1998 an der Anschlussstelle Oberölsbach, bei dem ein Sachverständiger getötet und zwei Beamte der Autopbahnpolizei Parsberg schwer verletzt wurden.

Hauptkommissar Kemeter erklärte, dass die Bewältigung von Extremsituationen wie schwere Verkehrsunfälle ohne die Unterstützung der anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie den Feuerwehren, dem BRK und dem THW nicht möglich wäre. Er betonte die hervorragende Zusammenarbeit und das gute Verhältnis, das zwischen den Hilfsdiensten herrscht. Ebenso erwähnte er die sehr gute Zusammenarbeit mit den beiden Autobahnmeistereien Neumarkt und Pollenried sowie der Militärpolizei Hohenfels.
01.10.14
Neumarkt: "Ihr Revier ist die Autobahn"
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