"Aufbrechen im Glauben"


Bischof Gregor Maria Hanke und Domkapitular Alfred Rottler bei der Einzelsegnung der Ehejubilare im Eichstätter Dom
Foto: pde/Geraldo Hoffmann
NEUMARKT. Mit dem Tag der Pfarrgemeinderäte ist die diesjährige Willibaldswoche unter dem Motto "Aufbrechen im Glauben" für das Bistum Eichstätt am Sonntag zu Ende gegangen.

Bischof Gregor Maria Hanke bedankte sich bei den Gläubigen, die vom 5. bis 13. Juli an das Grab der Heiligen Willibald nach Eichstätt gepilgert sind und an den verschiedenen Veranstaltungen der Festwoche teilgenommen haben. "Über 3500 Gläubige sind aufgebrochen im Glauben. Es war wieder eine gelungene Woche", bilanzierte Domkapitular Alfred Rottler, der für die Organisation der Willibalswoche zuständig war.


"Die Willibaldswoche stiftet Einheit im Bistum", so Bischof Hanke. "Ich hoffe, dass für die Teilnehmenden viele gute Begegnungen möglich waren". Die Auflegung der Reliquien des Heiligen Willibald, die zum festen Ritual der Gottesdienste der Festwoche gehört, sei ein Symbol dafür, "dass wir uns in die Sendung dieses Heiligen stellen". Willibald sei mehr denn je Beispiel für die Gläubigen von heute. "Wir werden wieder Missionsland. Wir brauchen Neuaufbrüche der Evangelisierung". Die Freude, mit der Willibald an sein Missionswerk herangegangen sei, sollte auch auf die Menschen im Bistum überspringen. "Gott traut uns zu, dass wir den Weg des Glaubens in die Zukunft bauen."

Zahlreiche Vertreter der rund 270 Pfarreien des Bistums Eichstätt nahmen an dem neu eingeführten Tag der Pfarrgemeinderäte zum Abschluss der Willibaldswoche 2014 teil. Bischof Gregor Maria Hanke danke ihnen für die Übernahme von Verantwortung in den Pfarreien. Die Pfarrgemeinderäte hat er aufgerufen, mit der Gesellschaft in Dialog zu treten. Ihr Einsatz solle jedoch nicht nur als sozialbürgerliches Engagement verstanden werden. Das Ziel müsse sein, "das Licht des Glaubens leuchten zu lassen bis an die Ränder". "Das Leben in unseren Pfarreien und Verbänden darf nicht selbstbezogen sein", so der Bischof weiter.

Nach dem Gottesdienst im Dom hatten die Pfarrgemeinderäte Gelegenheit zur Begegnung mit dem Bischof im Festzelt auf der Seminarwiese. Anschließend hielt die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, einen Vortrag über "Ehrenamtliches Engagement in Kirche und Gesellschaft."

Ein "Fest der Treue" feierte die Kirche von Eichstätt nach den Worten von Bischof Gregor Maria Hanke am Samstag, dem Tag der Ehejubilare in der Willibaldswoche. Zusammen mit mehreren Geistlichen spendete er den rund 500 Jubelpaaren den Einzelsegen während des Pontifikalamtes im Eichstätter Dom. In seiner Predigt hob Bischof Hanke den Wert der Treue hervor. Die Liebe und Hingabe der Jubelpaare im familiären Miteinander, ihr Glaubensleben und ihr Engagement, ihre Geduld und Treue sowie ihr Gebet seien kostbare Bausteine für den Aufbau der Kirche. "Die Ehe und Familie sind Kirche im Kleinen, aus der Kirche im Großen erwächst. Die Kirche von Eichstätt, das Bistum will Ihnen heute danken für den gemeinsamen Weg in Ehe und Familie", so Hanke.
pde
13.07.14
Neumarkt: "Aufbrechen im Glauben"
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