G9-Volksbegehren gestartet

NEUMARKT. Lokal-Politiker der Freien Wählern haben am Donnerstag-Morgen im Landkreis den Startschuß für das G9-Volksbegehren gegeben.

Günter Müller, Matthias Penkala und Martin Meier trugen sich bei einem Presse-Termin im Neumarkter Rathaus II zusammen mit Vertretern der Neumarkter Gymnasien als Erst-Unterzeichner ein.


Am Donnerstag-Morgen begann die 14tägige Eintragungsfrist für das G9-Volksbegehren der Freien Wähler. Damit soll wie in anderen Bundesländern auch in Bayern wieder eine neunjährige Gymnasialzeit (G9) ermöglicht werden: „Wir wollen mit dem Volksbegehren erreichen, dass der Wille von Eltern, Schülern und Lehrern berücksichtigt wird“ erklärt Matthias Penkala, Kreisvorsitzender der Jungen Freien Wähler und Koordinator des Volksbegehrens im Landkreis.

Seit Jahren werde von vielen Seiten der Druck beklagt, der auf vielen Schülern des G8 und auch auf Lehrern und Eltern laste. Die Kinder sollten in Zukunft mehr Zeit zum Lernen und für ihre Persönlichkeitsentwicklung haben, hieß es. Die Freien Wähler wollen damit "den Druck aus dem Kessel G8-Gymnasium nehmen" und die Entscheidung über die Dauer der Gymnasialzeit in die Hände der Schüler, Eltern und Lehrer vor Ort legen.

Dabei werden die Freien Wähler auch vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) unterstützt. Auch rund 45 Mitgliedsorganisationen des Forums Bildungspolitik sehen den Erfolg des Volksbegehrens als Voraussetzung für die gemeinsame Weiterentwicklung des Gymnasiums in Bayern und haben ihre Mitglieder aufgerufen, das Volksbegehren zu unterschreiben.

„Ohne ein erfolgreiches Volksbegehren wird es in absehbarer Zeit kein neues G9 geben. Daher wollen wir mit dem Volksbegehren die bayerische Staatsregierung endlich zum Handeln bewegen“, sagte Günter Müller, der Kreisvorsitzende der Freien Wähler in Neumarkt.

Bis zum 16. Juli können sich alle in Bayern wahlberechtigten Bürger in ihrer Heimatgemeinde für das Volksbegehren eintragen. Dazu benötigen sie nur ihren Personalausweis. Informationen zu Eintragungszeiten und Eintragungsräumen vor Ort, sowie zur Beantragung eines Eintragungsscheins erhalten alle Bürger bei ihrer Heimatgemeinde.

Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen sich bayernweit rund eine Million Wahlberechtigte eintragen.
03.07.14
Neumarkt: G9-Volksbegehren gestartet
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