"Dauerhaft etabliert"


Insgesamt 67 Mitarbeiter wurden für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt, drei Mitarbeiter wurden für ihr 40jähriges Firmenjubiläum ausgezeichnet
Foto: Firmengruppe Max Bögl
NEUMARKT. Hybridtürme für Windenergieanlagen, Steilkurvenfertiger für Automobil-Teststrecken, Feste Fahrbahn für Hochgeschwindigkeitstrassen: Mit eigenen Innovationen sieht sich Max Bögl "auf dem Weg zum führenden Bau- und Technologieunternehmen in der Bausaison 2013 dauerhaft im Kreis der Marktführer etabliert".

Dieser Erfolg sollte ein deutlich positives Signal für die über 1300 Mitarbeiter der Firmengruppe sein, die sich zur Betriebsversammlung in der Jurahalle eingefunden hatten, den seit Jahren gemeinsam mit Aufsichtsrat, Firmenrat und Betriebsrat eingeschlagenen Weg weiterhin konsequent und mit Leidenschaft zu verfolgen.

"Wenn wir unsere Produkte und Projekte verstärkt über besondere Innovationen und nicht über den billigsten Preis gewinnen, dann werden wir noch wesentlich stabiler für die Zukunft aufgestellt sein", versprach Gesellschafter Johann Bögl. Vorbild für ihn sei klar die deutsche Automobilindustrie. Ob Mercedes, BMW, Audi, VW oder Porsche: Sie alle hätten es geschafft, ihre Autos nicht nach Kilo Blech zu verkaufen, sondern über zwei maßgebliche Faktoren – über besondere Technik und Emotion.

Insbesondere der hohen kreativen und technischen Innovations- und Schaffenskraft der rund 6000 Mitarbeiter sei es zu verdanken, dass Max Bögl für die zukünftigen Aufgaben bestens gerüstet sei, sagte Infrastruktur-Geschäftsführer Hans Holzinger in seinem Geschäftsbericht zum zurückliegenden Baujahr 2013. Dabei lege man den Fokus wieder verstärkt auf den deutschen Baumarkt statt auf die labilen und dementsprechend risikoreichen Auslandsmärkte in Osteuropa, hieß es.

Der deutsche habe sich im letzten Jahr als der stabilste und konstanteste Markt in Europa, womöglich sogar weltweit dargestellt. Gerade in der Infrastruktur, im Wohnungsbau und im Bereich der Logistikimmobilien werde die Firmengruppe auch 2014 ihre sehr hohe Wertschöpfungskraft ausspielen und von der zunehmenden Auftragslage im Inland profitieren, so Hans Holzinger.

Dass sich auch die Windenergie neben den Kernkompetenzen Hochbau und der Infrastruktur mittlerweile als dritte erfolgbringende Säule im Portfolio der Firmengruppe etabliert habe, zeige das unternehmerische Gespür der Firmenleitung. Man sei stolz darauf, die Chance ergriffen zu haben, Vorreiter zu sein und aktiv an der Energiewende mitzuarbeiten. Mittlerweile drehe sich jedes dritte neu errichtete Windrad in Deutschland auf einem Max Bögl-Hybridturm.

Mit dieser Eigenentwicklung habe man es geschafft, beinahe alle namhaften Windenergieanlagenhersteller Europas als Kunden zu binden, so Johann Bögl. Dieses große Potenzial werde mit dem Bau und der Inbetriebnahme eines zweiten Windkraftwerkes im Sommer 2014 weiter ausgeschöpft. Der neue Standort Osterrönfeld in Schleswig-Holstein am Nordostseekanal sei mit über 50 Millionen Euro die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte und werde die Produktionskapazität auf zwei Türme pro Tag verdoppeln (wir berichteten).

Trotz des "schlingernden Kurses" der Politik in der Energiewende werde man bei Max Bögl nicht nur an den erneuerbaren Energien festhalten, sondern mit Inbetriebnahme eines Logistikzentrums in Sengenthal sogar weiter intensiv in Innenausbau und Ausstattung der Windenergieanlagen investieren. Darüber hinaus wolle man heuer in die Errichtung der Gesamtanlagen, also der Gondeln, Getriebe und Rotoren einsteigen.

Man werde mit Hochdruck daran arbeiten, sich weiterhin mit richtungsweisenden Technologien als maßgeblicher Player auf dem Markt zu positionieren, versprach Johann Bögl. Man sei sich jedoch bewusst, dass Wind nicht die einzig alleinige Lösung sei. Deshalb müsse man sich im Unternehmen auch mit weiteren Möglichkeiten und neuen Techniken der regenerativen Energiegewinnung und Speicherung auseinandersetzen, darunter im Bereich der Pumpspeicherkraftwerke oder der Höchstspannungsstromtrassen.

Von dieser Innovationskraft zeigten sich als Gastredner auch Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Albert Löhner und MdB Alois Karl angetan. Das Gesamtpaket aus Qualität, Termintreue und Wirtschaftlichkeit in Verbindung mit der hohen Motivation und Leidenschaft des Fachpersonals und der im eigenen Unternehmen ausgebildeten Nachwuchskräfte beeindruckte auch Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann und Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger.

Man könne froh darüber sein, mit Max Bögl einen weit über die Grenzen Neumarkts leuchtenden Fixstern im modernen Bauen im eigenen Landkreis zu haben, sprach OB Thomas Thumann. Der Bau des "Neuen Marktes", der zurzeit größten Privatinvestition der Firmengruppe in Neumarkt, sei dabei nur stellvertretend ein Paradebeispiel für den Mut und die große Schaffenskraft von Max Bögl.

Einig waren sich alle Redner, allen voran Betriebsratsvorsitzender Ernst Kanzler, dass ein großer Dank vor allem den engagierten Mitarbeitern der Firmengruppe gilt. Es sei auch "ganz was Besonderes", wenn eine Firma wie Max Bögl so viele langjährige Mitarbeiter zur Belegschaft zählen darf. Alle im Unternehmen seien stolz darauf, im "besten Bau- und Technologieunternehmen Deutschlands" zu arbeiten.

"Ein Großteil unserer Belegschaft sieht ihre langjährige Tätigkeit nicht nur als Job, sondern als Aufgabe mit Engagement, Leidenschaft und Identifikation der Mitarbeiter mit unserer Firmengruppe", sagte Betriebsrätin Karin Hammerl.
17.02.14
Neumarkt: "Dauerhaft etabliert"

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