Eklat wurde vermieden


Aufgeheizte Stimmung: die nach Nürnberg gekommenen Bürger zeigten sich empört über die Pläne zur Stromtrasse

NEUMARKT. Bei der "Info-Veranstaltung" in Nürnberg zu der auch durch den Landkreis Neumarkt geplanten Stromtrasse kam es beinahe zu Handgreiflichkeiten.

Über 1000 Bürger - davon viele extra mit Bussen und Privatautos aus dem Landkreis Neumarkt nach Nürnberg gefahren - machten am Mittwochabend vor Beginn der Veranstaltung in der Meistersingerhalle mit Trillerpfeiffen und Sprechchören lautstark ihrer Verärgerung Luft. Als dann der Ordnungsdienst eingesetzt werden sollte, hielt es viele der aufgebrachten Besucher nicht mehr auf den Plätzen. Im letzten Moment konnten ein Aufeinandertreffen und handgreifliche Auseinandersetzungen verhindert werden.

Dem Stromnetzbetreiber "Amprion" wurde spätestens am Mittwochabend in der Nürnberger Meistersingerhalle klar, daß er einen schweren Kampf um jeden einzelnen Meter der Trasse führen muß - am Tag zuvor ging es schon bei einer ähnlichen Veranstaltung in Kulmbach rund (wir berichteten).

In den Redebeiträgen wurde von vielen Bürgern und Politikern die Notwendigkeit der Stromtrasse insgesamt bezweifelt. Schließlich würde in Bayern schon viel Strom aus erneuerbaren Energie erzeugt - und in Zukunft werde es noch mehr sein.

Ein "Amprion"-Sprecher sagte, der Antrag für die Trasse werde bei der Bundesnetzagentur im März gestellt. "Substanziell" könne sich an der Trassenführung "in Teilbereichen" noch etwas ändern, hieß es.


In der Meistersingerhalle war kein Platz mehr frei
29.01.14
Neumarkt: Eklat wurde vermieden
Telefon Redaktion


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