"Zukunftsweisende Weichen"

NEUMARKT. Die CSU in Berg will das Hallenbad sanieren und erst danach in einem zweiten Bauabschnitt eine neue Sporthalle bauen.

Die CSU Fraktion im Gemeinderat der Gemeinde Berg habe die Thematik des Hallenbades und der Turnhalle (wir berichteten) eingehend diskutiert und abgewogen, heißt es in einer Stellungnahme. Bei dieser Entscheidung handele es sich um eine Grundsatzentscheidung für die Großgemeinde Berg. Der CSU-Fraktion gehe es nicht nur darum, eine schnelle Entscheidung zu treffen, die der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde am ehesten entspreche, sondern auch darum, zukunftsweisende Weichen zu stellen.

Man sei dabei nach reiflicher Überlegung zum Thema Bad nicht zu einer einheitlichen Meinung gelangt, da es vor allem hinsichtlich der in Zukunft zu erwartenden Betriebskosten große Bedenken gäbe. "Sofern man hier betriebswirtschaftliche Maßstäbe als Rahmen des eigenen Handelns anlegt und die zu erwartende Nutzungsdauer nach dem Gutachten heranzieht, kann das Bad eigentlich nicht weiter betrieben werden", heißt es von der CSU.

Man nehme jedoch wahr, dass sich viele Stimmen in der Bevölkerung für den Erhalt des Bades aussprechen. "Nachdem die Frage nach der Sanierung des Bades unserer Meinung nach nicht ohne die Zukunft der Turnhalle beantwortet werden kann, muss aus unserer Sicht eine Lösung angestrebt werden, mit der die Gemeinde das Bad erhalten kann und zumindest im Sportbetrieb durch den Neubau einer zeitgemäßen Sporthalle für Schule und Bevölkerung eine Verbesserung erzielt wird", heißt es in der SDtellungnahme der CSU-Fraktion weiter. Eine Variante, die nur auf dem bisher bestehenden Zustand des Komplexes mit sehr hohem Kostenaufwand aufbaue, so wie die SPD dies fordere, erscheint der CSU "nicht zielführend".

Die CSU-Fraktion schlägt vor, zunächst die Schwimmhalle zu sanieren und in einem zeitversetzten zweiten Bauabschnitt den Neubau einer zeitgemäßen neuen Sporthalle anzugehen. "Unserer Ansicht nach kann die bestehende Turnhalle momentan so weiterbetrieben werden, so dass finanzieller Spielraum geschaffen wird".

Die Aussage des Bürgermeisters, der Bau einer Turnhalle sei ein Prestigeobjekt ohne Nutzen für die Gemeinde, der Berg bei gleichzeitigem Erhalt des Bades an den Rand des finanziellen Ruins führe, teile man nicht. "Wir halten es für unverantwortlich, über acht Millionen Euro für die Sanierung des bestehenden, nicht mehr zeitgemäßen Komplexes auszugeben, ohne zumindest in Teilbereichen eine Nutzungsverbesserung zu erzielen.
24.01.14
Neumarkt: "Zukunftsweisende Weichen"
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