"Sehr gute Zukunftsoptionen"


Optimismus und Zuversicht herschten beim Neujahrsempfang der Gemeinde Berg

NEUMARKT. Zahlreiche geladene Gäste - unter ihnen die Bürgermeister der Nachbargemeinden Heinz Meier, Peter Braun und Adolf Wolf aus Burgthann, Lauterhofen und Pilsach - waren zum Neujahrsempfang in die Aula der Schwarzachtalschule gekommen, um gemeinsam in das noch junge Jahr des sogenannten "öffentlichen Lebens" zu starten.

Wesentlicher Teil der Veranstaltung in Berg ist immer die Präsentation lokaler Kulturträger, hieß es. In diesem Jahr wurde der Jugendchor Gnadenberg-Sindlbach-Stöckelsberg unter Leitung von Eva Hierl-Wittig mit großem Beifall bedacht. Begleitet wurde der Chor von Kulturreferent Hannes Stepper am Flügel sowie Mathias Fischer an der Gitarre. Sehr gut kamen beim Publikum auch die Kurzgedichte in oberpfälzer Mundart von Grete Pickl an.

Stellvertretender Bürgermeister Georg Späth nutzte seine Begrüßungsrede zu einem Aufruf zum Erhalt und der Sanierung des Berger Hallenbades als besondere Attraktion der Gemeinde für die Schulen, den Schwimm- und Seniorensport. Späth würdigte in eindringlichen Worten auch die "unverzichtbare Arbeit der Berger Wasserwacht über Jahrzehnte hinweg", die auch in den kommenden Jahren von großer Wichtigkeit sei. Das sei eine große Aufgabe für die Kommune, aber auf der Basis gesunder Gemeindefinanzen durchaus machbar.

Landrat Albert Löhner - der seit 18 Jahren gern gesehener Gast des Berger Neujahrsempfangs ist - verbreitete die gewohnte Zuversicht und rief zu mutigen Zukunftsentscheidungen auf. "Optimismus ist Pflicht!", so der vom Landrat zitierte Philosoph Karl Popper. Die Gemeinde Berg sei eine wohlhabende Gemeinde und habe daher sehr gute Zukunftsoptionen.

Die Ära von Landrat Albert Löhner werde sicher als große und sehr gute Zeit in die Geschichte des Landkreises eingehen, meinte Bürgermeister Helmut Himmler zu Beginn seiner Rede. Der Landrat aus dem Berger Gemeindeteil Stöckelsberg habe den Landkreis modernisiert, das Bildungs- und Gesundheitswesen sowie die technische und soziale Infrastruktur ausgebaut, die Regionalentwicklung vorangetrieben und den Landkreis Neumarkt auch nach Außen selbstbewußt positioniert. Himmler dankte Löhner für sach- und ergebnisorientierte Zusammenarbeit über nahezu 18 Jahre hinweg und bezog in die anerkennenden Worte ausdrücklich die Mitarbeiter des Landratsamtes ein.

Zur Kommunalpolitik in Berg meinte der Bürgermeister, die Gemeinde werde durch stetige Investitionen in allen 34 Orten der Gemeinde ein attraktiver Ort des Lebens und "Zuzugsgemeinde" bleiben. Zu den derzeit 7886 in Berg gemeildeten Bürgern werden nach Aussagen des Rathauschefs einige hundert dazukommen. Die 60 Bauplätze in den neuen Baugebieten in Berg, Stöckelsberg und Sindlbach seien bald ausverkauft und man konzentriere sich in der Baulandpolitik auf junge Familien, denen die Kommune Bauland zur Hälfte des Marktpreises bieten könne. Mit 20,3 Millionen Euro habe man 2013 einen Rekordhaushalt mit 1,9 Millionen Überschuss abgewickelt.

Zur Thematik Hallenbad und Mehrzweckhalle meinte Himmler, nach einem intensiven Planungs- und Diskussionsprozess müsse jetzt vom Gemeinderat oder der Bürgerschaft die erforderliche Entscheidung getroffen werden. Ein Entscheid der Bürger sei nach seiner Auffassung die bestmögliche Legitimation und habe darüber hinaus befriedende Wirkung. Er bezeichnete den Diskussionsprozess des vergangenen Jahres als "Musterbeispiel für Demokratie und politische Kultur vor Ort".

Pfarrer Werner Müller betonte das gute Miteinander in Berg und wies auf die anstehenden kirchlichen und kommunalen Wahlen im Februar und März hin. Dabei gelte es, verantwortungsbewußte Frauen und Männer zu finden.

Am Ende des offiziellen Teil des Empfangs dankte Bürgermeister Helmut Himmler Anita Vogel für deren "unermüdliche Senioren- und Partnerschaftsarbeit für die Gemeinde". Sie hatte den Neujahrsempfang und die zwei Partnerschaftsjubiläen mit der Partnergemeinden Berg-Oberösterreich im letzten Jahr organisiert.
05.01.14
Neumarkt: "Sehr gute Zukunftsoptionen"
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