Mißbrauch in Reichertshofen ?

NEUMARKT. Der angebliche Kindesmißbrauch durch einen katholischen Pfarrer soll sich in der Pfarrgemeinde Reichertshofen ereignet haben.

Inzwischen wurde entsprechende Informationen von neumarktonline (Meldung hier) auch offiziell bestätigt. In der Kirche St. Nikolaus in Reichertshofen verlas am Sonntag während des Gottesdienstes ein Bistums-Vertreter eine Erklärung des Generalvikars. Solange der Fall nicht abgeschlossen ist, gelte die Unschuldsvermutung, sagte der Sprecher.

Wie neumarktonline berichtete, sitzt der 48jährige Pfarrer seit Dienstag in Untersuchungshaft. Die Untersuchungshaft wurde wegen Fluchtgefahr angeordnet, sagte eine Sprecherin der Nürnberger Oberstaatsanwaltschaft. Schließlich müsse der Mann mit erheblichen Strafen rechnen, falls sich die Vorwürfe als richtig erweisen sollten.

Dem Geistlichen wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Reichertshofen (Gemeinde Sengenthal) ein Kind sexuell mißbraucht zu haben. Der Junge sei damals unter 14 Jahre alt gewesen. Der Pfarrer soll sich zwischen 1998 und 2001 mehrmals an dem Buben vergangen haben.

In Reichertshofen zeigten sich am Sonntag die Gottesdienstbesucher sehr betroffen. Nach dem Gottesdienst wurden Kärtchen mit Notfall- und Info-Rufnummern verteilt.

Die Vorwürfe gegen den ursprünglich aus dem Schwäbischen stammenden Pfarrer waren durch einen Bericht der Zeitung "Donaukurier" bekannt geworden. Der Pfarrer war 2004 ins mittelfränkische Heideck im Landkreis Roth gewechselt.
25.08.13
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