Fotos stehen sich gegenüber


Der neue Bildband über Neumarkt erscheint am 1. August
NEUMARKT. Kreisheimatpfleger Rudolf Bayerl und Archivar Dr. Frank Präger haben einen spannenden Bildband über den Wandel in der Stadt Neumarkt zusamnmengestellt.

Unter dem Titel "Zeitsprunge - Neumarkt in der Oberpfalz" stellen sie historische und neue Fotos gegenüber.

Der Bildband wird am nächsten Montag in der Neumarkter Stadtbibiliothek offiziell vorgestellt und erscheint offiziell am 1. August.

Auf 96 reich illustrierten Seiten nehmen Präger und Bayerl den Leser mit auf einen Streifzug durch das Neumarkt in der Vergangenheit und Gegenwart, heißt es in der Ankündigung des Buches. 44 historische Aufnahmen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die 1930er-Jahre veranschaulichen in der direkten Gegenüberstellung mit aktuellen Farbfotografien die Veränderungen des Stadtbilds und des alltäglichen Lebens.

"Der so entstandene einzigartige historische Spaziergang lädt dazu ein, den Spuren von Kontinuität und Wandel im bildlichen Vergleich nachzugehen und der Entwicklung Neumarkts zum lebendigen kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum in der Metropolregion Nürnberg nachzuspüren", heißt es. Der Leser könne mit diesem Bildband in vergangene Zeiten eintauchen und längst Verschwundenes neu entdecken.

Die Zeitreise durch Neumarkt beginnt in der Bahnhofstrasse. Faszinierende historische Bilder zeigen die von Alleebäumen gesäumten Wohn- und Geschäftshäuser wie das "Fahrradhaus" und den Gasthof Egner, an dessen Stelle sich seit den 1960er-Jahren der Postneubau befindet.

Drastisch zeigt sich der städtebauliche Wandel in der Hirten- bzw. Kirchengasse, der unteren Marktstraße oder der Partie am Unteren Tor. Fast unverändert hingegen präsentieren sich Rathaus und Stadtpfarrkirche auf den gegenübergestellten Aufnahmen.

An Stelle des Gasthofs "Zum Grünen Baum" in der Grünbaumwirtsgasse befinden sich heute moderne Wohnhäuser. Das bekannte "Café Kainz" musste nach dem Krieg dem "Meitinger-Bau" weichen.

Die Freizeit verbringen die Neumarkter damals wie heute gemeinsam im Turn-, Schwimm- oder Fußballverein. Auch die bis heute anhaltende Begeisterung der Menschen für das Radfahren liegt nah, befand sich doch anstelle des Museums für historische Maybach-Fahrzeuge bis 1959 die Velocipedfabrik "Goldschmidt & Pirzer".

Einzig der Rauchclub Germania musste sich 2011 aus Mangel an Mitgliedern auflösen. Beständig pflegen die Neumarkter auch Traditionen wie das "Jura-Volksfest", das sich aus einem Landwirtschaftsfest im Jahre 1829 entwickelte.

Die Autoren:

Rudolf Bayerl, Jahrgang 1942, engagiert sich seit fast 40 Jahren als Kreisheimatpfleger in Neumarkt. Der pensionierte Pädagoge ist 1. Vorsitzender des Historischen Vereins für Neumarkt und Umgebung e. V. und trat in der Vergangenheit mit zahlreichen heimatgeschichtlichen Vorträgen und als Mundartautor in Erscheinung.

Dr. Frank Präger, Jahrgang 1961, ist ein profunder Kenner der Stadtgeschichte. Der Diplom- Archivar leitet seit 13 Jahren das Neumarkter Stadtarchiv und ist Mitglied im Historischen Verein der Stadt. Der Öffentlichkeit ist er durch eine Vielzahl von lokalgeschichtlichen Vorträgen und Publikationen bekannt. Im Sutton Verlag veröffentlichte er 2006 in der Reihe Archivbilder den Band "Neumarkt in der Oberpfalz".

Das Buch erscheint offiziell zum 1. August (ISBN 978-3-95400-213-9) und kostet 19.95 Euro.
23.07.13
Neumarkt: Fotos stehen sich gegenüber
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