"Maximal 15 Prozent"


Albert Deß im Gespräch mit Kommissar Joaquín Almunia
NEUMARKT. Der Europaabgeordnete Albert Deß machte sich bei der Sitzung des Ausschusses für regionale Entwicklung in Anwesenheit des zuständigen Kommissars Joaquín Almunia für höhere Regionalbeihilfen stark. "Ein Fördergefälle von bis zu 25 Prozent ist viel zu hoch. Für uns sind maximal 15 Prozent akzeptabel", sagte Deß.

Deß erläuterte Almunia dabei auch den Werdegang der Oberpfalz. In den 90er Jahren war diese ein Sorgenkind geprägt von extremem Strukturwandel, landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten und einer hohen Arbeitslosigkeit. "Die Oberpfälzer haben jedoch in ihre Heimat investiert, die ansässigen Unternehmen nutzen die Chancen der EU-Osterweiterung und die Oberpfalz wird zu einem modernen Produktions- und Dienstleistungsstandort im Herzen Europas", sagte Deß.

Der CSU-Europaabgeordnete hob dabei den Stellenwert der Planungssicherheit in der Heimat hervor, wohl wissend, dass es zahlreiche Regionen in der EU gibt, die diese Unterstützung noch mehr benötigen. "Tschechien wird auch in der nächsten Förderperiode Höchstfördergebiet bleiben. Oberstes Ziel für mich in dieser Diskussion ist die Tatsache, dass sich die Oberpfalz auch in Zukunft so gut weiterentwickeln kann, wie sie es bisher getan hat. Ein Fördergefälle von mehr als 15 Prozent gilt es daher zu verhindern", resümierte Albert Deß abschließend.
30.05.13
Neumarkt: "Maximal 15 Prozent"
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