Niederlage zum Abschluss

NEUMARKT. Eine Partie mit allen Höhen und Tiefen zeigten die Staufer Basketball-Herren bei ihrem letzten Regionalliga-Auftritt des Jahres in Erfurt.

Die 67:79-Niederlage im Duell der besten Aufsteiger hakten die Gäste aus der Oberpfalz aber schnell ab, denn sie können auf eine hervorragende Premierenspielzeit in der fünfthöchsten deutschen Klasse zurückblicken. Mit 13 Siegen und neun Pleiten kommt der Neuling auf Rang fünf im sicheren Mittelfeld ins Ziel.

Und auch in Erfurt wäre noch etwas drin gewesen. Doch ohne die beiden Topscorer Peter Prowosnik und Tim Gieritz sowie auch ohne Trainer Tom Gieritz an der Seitenlinie hatte der Rest des Teams einen übergroßen Rucksack herumzuschleppen. Abteilungsleiter Günther Stagat sprang als Coach ein.

Der Auftakt gelang dem Team um Kapitän Roland Weigl sehr passabel. Von den gut 150 Erfurter Fans in einem lauten Umfeld ließen sich die Staufer kaum beeindrucken und spielten schnell eine deutliche Führung (20:12) heraus. Doch das wollten die Erfurter so nicht hinnehmen. Sie stellten eine Pressverteidigung auf. Den Staufern riss der Faden. Ein Ball nach dem anderen landete in den Händen der Gegner, die mit hohem Tempo die Staufer einfach überrannten. Die Thüringer drehten die Partie über den Zwischenstand von 24:38 bis zu einem 32:48 zur Halbzeit.

Sehr ernüchtert zogen sich die Staufer in die Kabine zurück. So wollten sie sich nicht beim letzten Auftritt präsentieren und vor dem beachtlichen Dutzend Staufer Fans, das mit in die thüringische Landeshauptstadt gefahren war, in die Sommerpause verabschieden. Mit einer aggressiven Zonenverteidigung wollten die Gäste den Angriffswirbel der Gastgeber stoppen. Genau das sollte ihnen in der Folge auch gelingen.

Langsam aber stetig kämpften sich die Staufer heran, weil Erfurt in der Offensive kaum etwas einfiel, um die eng um den Korb gestaffelten Oberpfälzer zu überwinden. Bis zum Start des Schlussabschnitts (52:59) schien die Wende in der Partie möglich, bis fünf Minuten vor dem Ende (61:63) war sie sogar wahrscheinlich. Doch dann fehlte den Staufern die Cleverness, um die Überraschung doch noch in Tat umzusetzen. Sie leisteten sich Fehlpässe und vergaben einfache Wurfmöglichkeiten. „Wir haben uns eher selbst geschlagen“, bilanzierte Kapitän Roland Weigl. Erfurt brach den Staufer Willen und sicherte sich in den letzten Minuten den letztlich auch verdienten Sieg.

Doch auch die Staufer gehen mit einem guten Gefühl in die Sommerpause. Wie Abteilungsleiter Stagat noch einmal betonte, sei jeder im Lager stolz auf die Leistungen in dieser Saison.

Ähnliche Worte hörte man auch über das Auftreten der Staufer Reservemannschaft, doch für sie ist die Spielzeit noch nicht komplett beendet. Die Truppe von Andreas Neu brachte am Wochenende die Aufstiegsrunde zur Bezirksoberliga Oberpfalz ungeschlagen zu Ende und freut sich nun auf das Pokalfinalturnier am Samstag, 6. April, in Neumarkt. Mit zwei souveränen Siegen gegen Sulzbach-Rosenberg am Freitag (101:60) und am Sonntag (104:80) sicherte sich das Team vorher den Aufstieg.
25.03.13
Neumarkt: Niederlage zum Abschluss
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