Baustopp kritisiert


Die UPW hielt in Höhenberg ein Bürgerspräch ab

NEUMARKT. Der Generalverkehrsplan und der winterliche Baustopp der Staatsstraße 2240 waren Themen beim UPW-Bürgerspräch in Höhenberg.

Eine große Zuhörerschaft konnte UPW-Vorsitzender Bernhard Lehmeier beim ersten Bürgergespräch des neuen Jahres begrüßen. Er freute sich besonders über die Anwesenheit von Grünen-Stadträtin Johanna Stehrenberg, die neben zweitem Bürgermeister Franz Düring und sieben Stadträten der UPW als Gast gekommen war.

Zu Beginn gab es einen flammenden Appell vom Vorsitzenden der Jungen Freien Wähler, Matthias Penkala, die Möglichkeit noch zu nutzen, sich in die Unterschriftslisten zur Abschaffung der Studiengebühren einzutragen. Penkala nannte exemplarisch die Gemeinden Freystadt und Postbauer-Heng, in denen die Zehn-Prozent-Marke bereits weit überschritten sei.

Anschließend referierte Stadtrat und Verkehrsreferent Jakob Bierschneider über aktuelle Planungen auf dem Verkehrssektor. Insbesondere erregte der winterliche Baustopp der Staatsstraße 2240 in Höhenberg die Gemüter. "Dieser Umstand ist nicht hinnehmbar. Seien sie versichert", so Bierschneider, "auch uns passt das überhaupt nicht", aber der Stadt seien hier "die Hände gebunden". Wegen vielfacher drängender Anfragen aus der Stadtverwaltung an das für den Bau zuständige staatliche Bauamt sei aber nun mit einer Fertigstellung bis Ende März zu rechnen.

Im Zuge der Erläuterung des Generalverkehrsplanes verwies Bierschneider auf die Wichtigkeit von wissenschaftlich erhobenen Belastungszahlen. "Wer von ihnen hätte gedacht, dass die Kapuzinerstraße täglich mit mehr als 7500 Pkw belastet ist?" fragte er in die Runde. Sinn und Zweck sei die Entzerrung einzelner Knotenpunkte sowie die Umsetzung von erarbeiteten Lösungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet.

"Wir können nicht Großprojekte in der Innenstadt angehen, ohne die Verkehrsströme exakt zu kennen und einen, so weit wie möglich, reibungslosen Verlauf insbesondere während der Bauphasen gewährleisten zu können", so Bierschneider weiter.

Deshalb herrsche "Einigkeit in allen Fraktionen", so dass die Verabschiedung des feststehenden Generalverkehrsplanes demnächst dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorliegen wird und man mit der Umsetzung beginnen kann.

Den "einzelnen Dauerkritikern" aus dem Stadtrat rief er zum Abschluss seines Referates zu, "den Oberbürgermeister und die hervorragende Stadtverwaltung" zu unterstützen, anstatt andauernd in "belanglose Scharmützel" zu verwickeln.
29.01.13
Neumarkt: Baustopp kritisiert
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