"Unbürokratisch umsetzen"

NEUMARKT. Die Beschlüsse zur europäischen Agrarpolitik müssen unbürokratisch und praxisgerecht umgesetzt werden, erklärte MdEP Albert Deß.

Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments hat den Startschuss für eine Reform der Agrarpolitik nach 2013 gegeben. In erster Lesung stimmten die Europaabgeordneten für neue Regeln bei den Direktzahlungen und beim ländlichen Raum.

Der Ausschuss stimmte mehrheitlich dafür, dass künftig mindestens drei Prozent der Ackerfläche für Agrarumweltmaßnahmen, wie zum Beispiel Landschaftselemente oder den Anbau von Eiweißpflanzen, bereitgestellt werden müssen (Greening). Schrittweise ist eine Erhöhung auf fünf oder sieben Prozent geplant.

Außerdem beinhaltet das Greening ein Grünlandumbruchsverbot und die Forderung eines Mehrfruchtanbaus. Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, wies darauf hin, dass die Beschlüsse Verhandlungsgrundlage sind und unbürokratisch und praxisgerecht umgesetzt werden müßten.

Die Abstimmung erfolgte vorbehaltlich einer ausreichenden Finanzierung des Agrarbereichs. Sollten beim EU-Sondergipfel Kürzungen beschlossen werden, müssen die heutigen Beschlüsse zum Greening neu diskutiert werden. Zudem sprach sich Deß für eine Angleichung der Zahlungen nicht nur zwischen den EU-Staaten sondern auch auf nationaler Ebene aus.
24.01.13
Neumarkt: "Unbürokratisch umsetzen"
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