Junge "Freie" für Abriß


Für einen Abriß: Mitglieder der Jungen Freien Wähler mit
Spaten vor dem Turnerheim
NEUMARKT. Die Kreisgruppe der Jungen Freien Wähler würde das Turnerheim am liebsten schleifen: man brauche Möglichkeiten für neue Sportstätten.

Anstatt den Kopfbau des Turnerheims zu erhalten, sollte an selber Stelle lieber eine neue Zweifachturnhalle mit der Erweiterungsmöglichkeit zu einer Dreifachturnhalle gebaut werden, heißt es in einer Stellungnahme am Dienstag. Der UPW-Nachwuchs schlägt dabe in die gleiche Kerbe wie die UPW-Stadtratsfraktion, die im Mai angeregt hatte, den Satdtrats-Beschluß aus demVorjahr noch einmal zu überdenken (wir berichteten).

Dagegen hatte die CSU-Fraktion erst vor wenigen Tagen angekündigt, sich für den Erhalt des Stadtratsbeschlusses und des Traditionsbaus einzusetzten (wir berichteten)

„Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung sind bereits jetzt wieder alle Wochenendtermine in der Sporthalle der Mittelschule West für die kommende Hallensaison komplett ausgebucht und einige Sportveranstaltungen können deshalb nicht stattfinden“, sagte Matthias Penkala, Vorsitzender der JFW Neumarkt. Gerade bei den großen Sportvereinen wie dem BSC Woffenbach, dem TSV Wolfstein oder auch dem FC Holzheim würden im Winter Kapazitätsproblemeherrschen. Den Sportvereinen könnten mit dem Neubau immense Möglichkeiten gegeben werden: „Sie können den Funktionsbetrieb aufrechterhalten oder sogar noch ausbauen“, so Penkala, "denn gerade im Winter müssen viele Vereine Abstriche beim Trainingsbetrieb machen“.

Außerdem könnten mit einer weiteren Dreifachturnhalle in Neumarkt noch mehr "Events für die Jugend" im Winter stattfinden. „Gerade die Hallenfußballturniere über die Winterzeit sorgen immer für einen riesen Ansturm bei den Kindern und Jugendlichen.“ Da man hier wie auch beim Handball oder Basketball auf eine bestimmte Linierung und auch eine größere Halle angewiesen ist, wäre ein Ausbau des Angebots nur durch einen Neubau gewährleistet. Wenn der Kopfbau erhalten bliebe und eine Zweifach-Sporthalle errichtet wird, würde die Halle West kaum entlastet werden. Dies wäre nur beim Abriss des Turnerheims mit Neubau einer Dreifachsporthalle möglich.

Neben den Vorteilen für die Sportvereine und die Jugend spielt aus ihrer Sicht aber auch bei einem direkten Vergleich der finanzielle Aspekt eine wichtige Rolle. Die Gesamtkosten einer Sanierung Kopfbau und Neubau Zweifachturnhalle belaufen sich ohne Tiefgarage auf knapp zehn Millionen Euro, während ein kompletter Neubau einer zunächst Zweifachturnhalle sich inklusiv Abbruchkosten auf etw2a 7,5 Millionen Euro belaufen und nur hier die Erweiterungsmöglichkeit einer Dreifachturnhalle gegeben ist. Beim Bau einer Zweifachturnhalle sei vom Freistaat eine hohe Förderung in Aussicht gestellt, darum habe es Sinn, einen zweiten Bauabschnitt mit Erweiterung zur Dreifachturnhalle zu planen.
24.07.12
Neumarkt: Junge "Freie" für Abriß
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