"Verantwortung gerecht werden"

NEUMARKT. Das Turnerheim muß noch einmal auf die Agenda und der Standort für das Ganzjahresbad steht fest, hieß es beim UPW-Bürgergespräch in Pölling.

Unter reger Anteilnahme der Pöllinger und bei Anwesenheit von fünf Stadträten aus den Reihen der UPW kamen schnell Fragen hinsichtlich der neuen Sachlage "Turnerheim" auf. Die 4,5 Millionen-Mehr-Investition (wir berichteten) hatte offenbar Wogen geschlagen und in Pölling stellt man sich die Frage, ob dieses Geld nicht sinnvoller in dortige Anliegen wie das Schreiberhaus und den Dorfplatz gesteckt werden könne.

Die Stadträte Bernhard Lehmeier und Jakob Bierschneider gaben hier zu verstehen, dass dieses Thema "definitiv nochmal auf die Agenda" komme. Als "verantwortungsbewusster, gewählter Stadtvertreter" könne und dürfe man diese Entscheidung nicht akzeptieren – 4,5 Millionen für ein marodes Gebäude ohne nennenswerten Nutzen "sei Geld zum Fenster hinaus geworfen". Beide appellierten erneut an die CSU- und SPD-Fraktionen, hier "ihrer Verantwortung für die Gelder der Stadt gerecht zu werden", was von den anwesenden Pöllingern mit Applaus begrüßt wurde.

Danach merkte Stadtrat Lehmeier in der von der CSU gestellten Standortfrage des geplanten Ganzjahresbades (wir berichteten) mit dem leicht süffisanten Unterton an, dass sich hier wohl deren "neuer Fraktionsvorsitzender etwas profilieren" müsse. Von Seiten der UPW gelte der Standort an der Mühlstrasse als unumstößlich.

Anschließend referierte Stadtrat Jakob Bierschneider über die verschiedenen Bauprojekte in der Innenstadt. Die von vielen Pöllingern genutzte Blomenhofkreuzung werde in Kürze in die erste Bauphase gehen. Dabei verschwieg er nicht, dass es während des Baues durchaus zu "massiven Verkehrsproblemen" kommen werde. Aber, so Bierschneider weiter, "es tut sich so viel wie nie in Neumarkt" - und Neuerungen und Umbauten seien nun mal auch mit zeitlich begrenzten Hindernissen verbunden.

Ein Lob gab es für die "regelmäßige Informationspolitik" des Oberbürgermeisters, der dafür Verantwortung trage, dass "trotz der momentan immensen Verkehrsbehinderungen kaum Beschwerden" eingingen.

Zum Abschluss gab Stadtrat Rainer Hortolani noch einen kurzen Überblick über seine Tätigkeit als Integrationsbeauftragter der Stadt.
22.05.12
Neumarkt: "Verantwortung gerecht werden"
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