Landkreis "gut aufgestellt"


Bei der SPD gab es einige "runde" Geburtstage
NEUMARKT. In ihrem Rückblick auf die erste Hälfte der laufenden Wahlperiode im Neumarkter Kreistag zeigten sich die Sozialdemokraten zufrieden mit der inhaltlichen Positionierung des Landkreises und insbesondere auch mit der politischen Kultur im Kreistag, die insgesamt von gegenseitigem Respekt gekennzeichnet sei.

Das sei weitgehend Landrat Albert Löhner zu verdanken, mit dem die SPD "sehr gut leben" könne sagte Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler. Die Kreisräte der SPD werden auch in den nächsten drei Jahren ihren Beitrag zu einem "zukunftsfähigen Landkreis" erbringen und sich für positive Rahmenbedingungen für die Wirtschaft, faire Kooperation und Entlohnung der Arbeiter und Angestellten, Ausbau der regenerativen Energien, beste Bildungs- und Ausbildungschancen mit Ganztagsangeboten, ein leistungsfähiges Gesundheitswesen sowie eine attraktive Verkehrsinfrastruktur im ÖPNV sowie beim Individualverkehr einsetzen, hieß es.

Der Landkreis Neumarkt sei mit einer sehr geringen Arbeitslosenquote, einer florierenden Wirtschaft mit einer leistungsbereiten Arbeitnehmerschaft sowie vitalen Gemeinden mit gesunden Kommunalfinanzen gut in der Gegenwart aufgestellt und habe darüber hinaus beste Chancen in der Zukunft. Auf dieser Grundlage könne man mit Optimismus und Vertrauen in die kommenden Jahre gehen und diese positive Grundhaltung solle Politik den Bürgern in der Region auch vermitteln, meinte Kreisrätin Erna Späth.

Das Ansehen der politischen Klasse sei nach Aussagen des Berger Bürgermeisters so schlecht wie noch nie. Gemäß einer aktuellen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg haben 98 Prozent der Bürger Vertrauen in die Arbeit der Feuerwehren, aber nur neun Prozent vertrauen den Politikern. Für dieses Negativimage gebe es sicher Gründe, allerdings sei die Arbeit der Kommunalpolitik im Lebensbereich der Menschen vor Ort immer konkret, überschaubar und transparent. Demzufolge genießen die politischen Akteure im kommunalen Bereich auch wesentlich höhere Wertschätzung als die Abgeordneten auf Landes-, Bundes- bzw. der Europaebene, sagte Himmler.

Bei aller berechtigten Kritik sollte in der Bürgerschaft aber auch gesehen werden, dass Demokratie ohne Parteien nicht funktioniere und adäquat organisiert werden müsse. Die meisten Mitglieder der Parteien erbrächten ihre Arbeit ehrenamtlich mit einem erheblichen Verlust an Freizeit und Lebensqualität.

Fraktionsvorsitzender Helmut Himmler gratulierte schließlich noch drei Fraktionsmitgliedern, die jeweils "runde Geburtstage" feiern konnten: Jutta Spengler aus Parsberg, stellvertretende Landrätin Carolin Braun aus Dietfurt sowie Stefan Großhauser aus Möning sind zusammen 160 Jahre alt.
12.07.11
Neumarkt: Landkreis "gut aufgestellt"
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