"Grundsätzlich für Neubau"


Die Junge Union sprach sich für einen WGG-Neubau aus

NEUMARKT. Der Kreisverband der Jungen Union (JU) hat sich bei einer Kreisvorstandssitzung zum Thema Willibald-Gluck-Gymnasium mit CSU-Kreisrat Jochen Zehender grundsätzlich für einen Neubau der Schule am Standort der jetzigen Sportanlage beider Gymnasien in Neumarkt ausgesprochen.

Dafür hatte sich im Februar bereits die CSU-Kreistagsfraktion (wir berichteten) ausgesprochen. Auch die JU der Stadt Neumarkt ist für einen Neubau (wir berichteten).

"Nach genauem Abwägen befürworten wir einen Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums, sehen aber bei einigen Punkten noch Fragezeichen", fasste der JU-Kreisvorsitzende Maximilian Federhofer das Ergebnis der Sitzung zusammen. Gerade für die junge Generation sei es erfreulich, wenn in gute Bildungseinrichtungen investiert werde. Allerdings seien die Mehrkosten von rund 3,1 Millionen im Vergleich zur Sanierung der Schule nicht zu verachten.

"Zunächst muss der Landkreis etwa 6,4 Millionen mehr aufwenden, die sich angesichts der günstigeren Unterhaltskosten innerhalb von 30 Jahren auf die besagten 3,1 Millionen reduzieren", erklärte Kreisrat Jochen Zehender im Gespräch mit den JU-Vertretern. "Ich halte die Kosten angesichts der doch erheblichen Vorteile jedoch für vertretbar", sagte Zehender. Mit Blick auf die Lärmbelästigung und die zu erwartende enorme Einschränkung des Schulbetriebs während einer Sanierung des bestehenden Gebäudes sei ein Neubau laut Zehender die wohl bessere Variante. Zudem beliefen sich die Kosten der Sanierung auf mindestens 80 Prozent eines Neubaus, weshalb ein Neubau überhaupt interessant sei.

Auch Maximilian Federhofer unterstrich die Vorteile eines Neubaus und lobte in diesem Zusammenhang die "äußerst solide Haushaltspolitik des Landkreises". Trotz der niedrigsten Kreisumlage Bayerns stehe der Landkreis finanziell hervorragend da, weshalb nun überhaupt über einen Neubau nachgedacht werden könne.

Der JU-Kreisvorstand stellte jedoch eine klare Forderung in Richtung der Verantwortlichen auf: "Wenn schon so viel Geld in die Hand genommen wird, muss auch das bestehende Verkehrsproblem am Standort der beiden Gymnasien gelöst werden", erklärte Federhofer. Gerade mit Blick auf die Sicherheit der Schüler sei es notwendig, das Nadelöhr Florianstraße zu entschärfen.

"Wir könnten uns gut vorstellen, die Erschließung der neuen Schule komplett über den Volksfestplatz abzuwickeln". Gerade in diesem Punkt appelliere man an die Stadt Neumarkt, eng mit dem Landkreis zusammenzuarbeiten. Damit könne aus Sicht der JU-Vertreter auch bares Geld gespart werden: "Die bisher vor dem Gebäude geplanten Parkplätze sind aus unserer Sicht angesichts der großen Parkfläche am Volksfestplatz in nächster Nähe zur Schule nicht erforderlich", sagte der JU-Kreisvorsitzende.

Auch Jochen Zehender sprach sich für eine enge Kooperation von Stadt und Landkreis bei einem möglichen Neubau aus: "Nur wenn alle an einem Strang ziehen, können wir dieses Megaprojekt stemmen."
07.03.11
Neumarkt: "Grundsätzlich für Neubau"
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