Amt bleibt erhalten


Richard Götz von der WBV Berching-Neumarkt, MdL Albert Füracker, Thomas Bayerl, Kreisbäuerin Stilla Klein, stellvertretender Kreisobmann Michael Gruber, Kreisobmann Martin Schmid, Behördenleiter Günther Schmelzer, Josef Beer und Georg Karl (v.l.)

NEUMARKT. Das Landwirtschaftsamt Neumarkt bleibt erhalten, teilte MdL Albert Füracker dem Kreisvorstand des Bauernverbandes mit.

Dem Kreisvorstand mit Kreisobmann Martin Schmid und Kreis- und Bezirksbäuerin Stilla Klein an der Spitze stand Füracker zu aktuellen Themen Rede und Antwort.

Besonders die Aufgabenüberprüfung der Landwirtschaftsämter stand auf der Tagesordnung. Füracker stellte klar: "Der Stellenabbau in der Landwirtschaftsverwaltung ist leider unumkehrbar". Der BBV-Kreisvorstand war aber erleichtert über die Nachricht, daß das Amt in Neumarkt erhalten bleibt und auch nicht mit einem Nachbaramt zusammengelegt werden soll.

Neben der Grundberatung, die erhalten bleiben soll, werde es an den Ämtern für Landwirtschaft Fachzentren geben. "Auch das Amt in Neumarkt wird sicher auch Sitz überregional zuständiger Fachzentren und gewinnt dadurch neue Kompetenzen" berichtete Füracker.

Schmid und Klein bedankten sich bei ihm für seinen Einsatz in diesem Bereich, obwohl man sich für das Amt in Neumarkt eine andere politische Entscheidung erwartet hätte.

Stellvertretender Kreisobmann Michael Gruber appellierte im Zusammenhang mit den Forderungen des Kabinetts nach Sparmaßnahmen auch im Landwirtschaftsressort, bestehende Verträge des Kulturlandschaftsprogrammes (Kulap) nicht anzutasten.

Einen Vertrauensschutz für alle Kulap-Maßnahmen konnte Füracker jedoch nicht versprechen, insbesondere da einzelne Fördermaßnahmen im Kulap nach den Vorgaben der EU überprüft und eventuell dadurch angepasst werden müssen. Große Anstrengungen laufen derzeit in den Bereichen der Ausgleichszulage und der Reform der Grundsteuer. "Den verantwortlichen Personen in Brüssel haben wir unsere Argumente bei der Ausgleichszulage intensiv vorgebracht, ob es angekommen ist, ist noch unklar" sagte der Politiker.

Der BBV-Kreisvorstand forderte bei der Grundsteuer, dass auch weiterhin die Ertragsfähigkeit ihrer Grundstücke bei der Bemessung der Grundsteuer im Vordergrund stehen muss. Kreisobmann Schmid: "Es kann nicht sein, dass eine Scheune genauso bewertet wird wie ein Kaufhaus".
24.11.10
Neumarkt: Amt bleibt erhalten
Telefon Redaktion


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