"Nicht Mixas Sohn"

NEUMARKT. Ein Pfarrer aus dem Raum Dietfurt ließ in mehreren Gottesdiensten erklären, daß er nicht der Sohn von Bischof Mixa sei.

Das Gerücht war aufgekommen, als der zurückgetretene Bischof das Frauenkloster in Fünfstetten als Ruhestands-Domizil genannt hatte - in dem schwäbischen Ort lebte bis 2007 der 46jährige Pfarrer, der nun im Raum Dietfurt einen Pfarreienverbund leitet.

Was zuerst hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde, stand plötzlich in der Zeitung: Der Donaukurier verwies auf eine namentlich nicht genannte Frau, die den Pfarrer als "angeblich Mixas leiblichen Sohn" bezeichnete.

Der 46jährige Pfarrer aus dem Raum Dietfurt ging jetzt in die Offensive: in mehreren Gottesdiensten ließ er einem Bericht der Abendzeitung zufolge das üble Gerücht dementieren. Das Geschwätz war offensichtlich nur wegen einer gewissen äußeren Ähnlichkeit der beiden Geistlichen aufgekommen. Sein wirklicher Vater sei gestorben, als er zwölf Jahre alt war und seine Mutter habe Bischof Mixa in ihrem ganzen Leben nicht persönlich kennen gelernt, ließ der Geistliche erklären.

Übrigens hat sich auch sein Nachfolger in Fünfstetten genau gegen das gleiche Gerücht wehren müssen: auch ihm war nachgesagt worden, ein Sohn von Bischof Mixa zu sein.
13.08.10
Neumarkt: "Nicht Mixas Sohn"
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ISSN 1614-2853
15. Jahrgang
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