"Jugendlichen antworten"


Die ersten Briefe, mit denen Bischof Hanke die Jugendlichen
zum Dialog einlädt, wurden als "Luftpost" aus dem Innenhof
des Bischofshauses versandt – gemäß dem Motto des Dialog-
jahres: "Zwischen Himmel und Erde".
Foto:pde
NEUMARKT. Zu einem Dialogjahr unter dem Motto "Zwischen Himmel und Erde – Jugend und Bischof im Dialog" hat der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Jugendlichen des Bistums eingeladen.

Initiiert wurde die Aktion vom Bischöflichen Jugendamt und dem BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend) der Diözese Eichstätt. Er wolle sich im neuen Kirchenjahr gemeinsam mit den jungen Christen auf einen Weg des Glaubens machen, so Bischof Hanke zum Auftakt der Aktion. Dabei gehe es ihm nicht nur darum zu zeigen, "dass dieser Weg des Glaubens im wahrsten Sinne des Wortes Sinn macht, dass dieser Weg schön sein kann und dass dieser Weg in der Kirche auch Erfüllung schenkt". Er erwarte von den geplanten Aktionen auch ein gegenseitiges Geben und Nehmen, so der Bischof. Er sei gespannt zu erfahren, was die Jugendlichen bewegt und freue sich auf die Begegnung mit ganz konkreten Menschen.

In einer ersten Phase des Dialogjahrs hat Bischof Gregor Maria Hanke die Jugendlichen eingeladen, ihm zu schreiben. Er habe sich vorgenommen alle Briefe zu beantworten, "es geht jeder Brief über meinen Schreibtisch". In einer zweiten Phase wird der Bischof im Bistum unterwegs sein, um vor Ort mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und mit ihnen Gottesdienst zu feiern. Von März bis Juni 2009 sind Treffen in Neumarkt, Stopfenheim, Eckersmühlen, Nürnberg, Plankstetten, Ingolstadt, Wemding, Thalmässing, Gaimersheim und Ornbau geplant.

Den Abschluss der Jahresaktion bildet eine Jugendwallfahrt vom 31. August bis 6. September 2009 mit dem Bischof nach Assisi.

Das Dialogjahr sieht Bischof Hanke als Konsequenz des Bildes einer missionarischen Kirche. Dazu gehöre auch, offen zu sein für die Fragen junger Menschen. "Es wird wichtig sein, dass wir die Erfahrungen, die wir zusammen machen, auch weiterkommunizieren hinein in die Struktur unserer Pastoral, an die Verantwortlichen der Seelsorge". Er hoffe, dass durch das Dialogjahr ein gewisser Aufschwung in der Pastoral zu verzeichnen sein werde: "Es gibt keine Pastoral an der Jugend vorbei", so der Bischof.

Zugleich wolle er den Prozess des Dialogjahres keineswegs instrumentalisieren. Dialog bedeute für ihn, dass der Gesprächsverlauf nicht von vornherein durchgeplant ist, sondern beide Seiten sich in einem offenen Prozess begegnen: "Ich weiß nicht, was die Jugendlichen mir in die Hände legen werden, welche Sorgen, welche Anliegen, welche positiven Erfahrungen." Wichtig sei ihm, so unterstreicht Bischof Hanke, dass es gelingt, auch kritische Stimmen zu integrieren. Die Offenheit des beabsichtigten Dialogs sieht auch Diözesanjugendpfarrer Martin Geistbeck als große Chance: "Es bereichert die Diözese, bereichert den jungen Menschen, bereichert auch den Bischof".
pde
25.11.08
Neumarkt: "Jugendlichen antworten"
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