Gesundheit lag am Herzen


Getrunken haben sie dann doch nicht aus dem Therapiebecken, aber die Weichheit des reinen Wasser ließen sie sich auf den Fingern zergehen: Physiotherapeuth Karl-Heinz Huber und Besucherinnen.
Fotos: Erich Zwick

Ein bisschen Eigenwerbung für das Heilwasser des Klosters
durfte auch sein. Schwester Ursula braucht dazu keine große
Überzeugungsarbeit zu leisten.


Eingerahmt von gottesfürchtigen Kirchengrößen: Petra Walter
mit "BioVerum"-Produkten für den ausgewogenen Stoffwechsel.


Zum Nulltarif: Physiotherapeuth Karl-Heinz Huber testet die Wir-
belsäule einer Besucherin.
NEUMARKT. Wer trinkt schon sein eigenes Badewasser? Am Sonntag hätte man es bedenkenlos im Kloster St. Josef mal ausprobieren können. Das Heilwasser im Therapiebecken ist nämlich frei von Chlor oder anderen chemischen Zusätzen, weil es aus dem klösterlichen Gesundbrunnen sprudelt. Die "Trinkprobe" hat zwar keiner genommen, aber schon mal die Weichheit zwischen Daumen und Zeigefinger "erfühlt".

Das war nur eine der Überraschungen außerhalb des offiziellen Programms zum 2. Neumarkter Gesundheitstag am Fuße des Mariahilfberges. In der andachtsvollen Stille des Klosters ließen sich die Inhalte zur "Gesunderhaltung von Körper und Geist" – so Kloster-Verwaltungsleiter Gundekar Fürsich in seiner Begrüßung – unaufdringlich vermitteln.

Hochkarätig war denn auch die Referentenliste mit Spezialisten besetzt: Dr. Christoph Balzer, Chefarzt Gasteroenterologie am St. Barbara-Krankenhaus Schwandorf, Dr. Thomas Bambach, Facharzt für Orthopädie, Harald Blassner, Physiotherapeut am Kloster St. Josef, Hemma Ehrnsperger, Geschäftsführerin BIOVERUM GmbH, Neumarkt, Dr. Martin Gliese, Facharzt für Neurochirurgie, Regensburg, Karl-Heinz Huber, Physiotherapeut am Kloster St. Josef, Ulrich Müller-Ruff, Heilpraktiker, Neumarkt, Dr. Horst Schneider, Chefarzt der Unfallchirurgie am St. Barbara-Krankenhaus Schwandorf, Dr. Detlef Schoenen, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie und Ärztlicher Direktor des St. Barbara-Krankenhauses Schwandorf.

Dass die Vorträge auf eine starke Publikumsresonanz stießen, mag wohl daran gelegen haben, dass sich die Zuhörer informieren konnten ohne sich dabei selbst mit einer Krankheit identifizieren zu müssen. So stießen das Thema "Krebsfrüherkennung und Therapie bei Darmkrebs" oder die Information über "Neue Operationstechniken und Therapien in der Viszerialmedizin" auf lebhaftes Interesse. Und auch noch so laienhaft gestellte Fragen wurden von den Referenten verständlich und kompetent beantwortet.

Vier Stunden dauerte der Gesundheits-Marathon. Und die Niederbronner Schwester, die am Eingang die Gäste mit Infomaterial und einem freundlichen Lächeln empfangen hatte, strahlte nach dieser langen Zeit immer noch. Für sie scheint jeder Tag im Kloster ein "Gesundheitstag" zu sein.
Erich Zwick
09.11.08
Neumarkt: Gesundheit lag am Herzen
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