Nach Tchenstochau

NEUMARKT. Die Internationale Neumarkter Jugendbegegnung steht bevor. Am Mittwoch nächster Woche werden die Neumarkter Teilnehmer in das polnische Tchenstochau aufbrechen, wo die diesjährige Begegnungswoche vom 27.September bis 3.Oktober stattfinden wird.

Per Bus will die rund 40köpfige Gruppe aus Neumarkt unter der Leitung des Initiators der Jugendbegegnung, Bürgermeister Arnold Graf, frühmorgens die Fahrt antreten. Darunter sind 22 Mitglieder der Camerata des Ostendorfer Gymnasiums. Sie werden in Tschenstochau zusammen mit den polnischen Gastgebern und Jugendlichen aus Rumänien, Tschechien, Kroatien und Serbien die Begegnungswoche bestreiten .

Dabei werden sie auch wie gewohnt ein so genanntes Friedenskonzert einstudieren, das am 3. Oktober in der Philharmonie in Tschenstochau aufgeführt werden wird. Auf dem Programm stehen Werke von Schubert, Haydn, Felix Mendelssohn, Williams, Kilar und Moniuszko. Dirigent wird Krzysztof Pospiech aus Tschenstochau sein.

Auf die Teilnehmer warten bei der Jugendbegegnung nicht nur viele Proben und das Konzert. Auch ein umfangreiches Besuchs- und Ausflugsprogramm ist vorgesehen. So wird es etwa einen Empfang im Stadtamt von Tschenstochau geben, bei dem die Gäste vom Präsidenten der Stadt empfangen werden. Eine Begrüßungsparty, Besichtigungen von Auschwitz und Krakau sowie eine Fahrt ins Umland stehen ebenso auf der Agenda wie der Besuch eines Museums, einer Basilika und eine Kranzniederlegung am Soldatendenkmal zum Gedenken an die Opfer des II. Weltkrieges. Damit soll auch die Intention der in Neumarkt ins Leben gerufenen Jugendbegegnung hervorgehoben werden.

Die Internationale Jugendbegegnung wird seit 2001 jährlich durchgeführt, wobei im Wechsel Neumarkt und eine Stadt in einem osteuropäischen Land Gastgeber ist. 2003 fand sie daher im rumänischen Arad, 2005 im russischen Dobrjanka statt. In den anderen Jahren kamen die Jugendlichen nach Neumarkt.

Ziel ist es, die Annäherung zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern voran zu bringen und somit ein Zeichen der Aussöhnung zu setzen. Dabei hat sich die Musik als ein hervorragendes Medium erwiesen, um diese intensiven Kontakte unter den Jugendlichen herzustellen.

Für Oberbürgermeister Thomas Thumann hat sich die Jugendbegegnung als großer Erfolg erwiesen, der fernab des großen politischen Geschehens für gute Beziehungen sorgt. Die Initiative sei bei den osteuropäischen Partnern auf großes Interesse gestoßen.
21.09.07
Neumarkt: Nach Tchenstochau
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