"Gold" für Stöckle


Dr. Siegfried Naser, das Ehepaar Stöckle, Landrat Löhner und OB Thumann (v.l.) bei der Überreichung der Sparkassenmedaille in Gold an Karl Heinz Stöckle.


Der scheidende Vorstandsvorsitzende Karl Heinz Stöckle und
sein Nachfolger Karl Novotny.
NEUMARKT. Der scheidende Sparkassen-Chef Karl Heinz Stöckle wurde am Dienstag mit der Sparkassenmedaille in Gold ausgezeichnet.

Alles was Rang und Namen hatte war in die Aula des Landratsamtes gekommen, um den Mann zu verabschieden, der über viele Jahre hinweg als Vorstandsvorsitzender die Geschicke des größten Geldinstitutes im Landkreis geleitet hat. Es war schließlich seinem (altbayerischen) Nachfolger Karl Novotny vorbehalten, dem gebürtigen Kölner zuzurufen:"maach et jot!"

In seiner Laudatio als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Neumarkt-Parsberg ging Landrat Löhner auf die berufliche Karriere Karl Heinz Stöckles ein, der am 1. April 1961 eine Ausbildung als Bankkaufmann bei der Sparkasse der Stadt Köln begann und dessen Weg dann über die Stadtsparkasse Witten mit 28 Jahren in den Vorstand der Kreissparkasse Ochsenfurt (und nach einer Fusion der Kreissparkasse Würzburg) und schließlich 1987 nach Neumarkt führte. In Ochsenfurth war Stöckle damals jüngstes Vorstandsmitglied der bayerischen Sparkassen - heute ist er einer der drei dienstältesten Vorstände.

In Neumarkt habe der Vorstandsvorsitzende erreicht, "dass unsere Sparkasse wie im Fluge überdurchschnittlich gewachsen ist". So stieg die Bilanzsumme um über eine Milliarde Euro von 1,6 Milliarden DM auf mittlerweile nahezu zwei Milliarden Euro an.
Stöckle habe das Neumarkter Geldinstitut zur "Vorzeigesparkasse der Oberpfalz und Bayerns" gemacht, sagte Löhner.

Dr. Siegfried Naser, Geschäftsführender Präsident des Sparkassenverbandes Bayern, Landrat Albert Löhner und Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann konnten dem scheidenden Sparkassen-Chef schließlich die Sparkassenmedaille in Gold überreichen. Für seine Ehefrau Helga Stöckle gab es einen Blumenstrauß.

Naser überbrachte an Stöckle bei der Feierstunde den persönlichen und den Dank im Namen der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe Bayern. Der scheidende Sparkassen-Chef habe mit seiner Arbeit im Landkreis Neumarkt viel erreicht - "nicht für sich, sondern vorrangig für die Menschen und die Wirtschaft in Neumarkt und Umgebung".

Mit launigen Worten wurde Stöckle schließlich von seinem Nachfolger im Vorstandssessel, Karl Novotny verbschiedet. Er erinnerte nicht nur an die großartigen Verdienste des langjährigen Sparkassen-Chefs, sondern brachte auch so manche Eigentümlichkeit ans Licht.

So zum Beispiel, daß Stöckles Künste, sein Auto in der Tiefgarage einzuparken, eher mittelmäßig sein (er bekam einen Außenparkplatz...), oder daß der technik-begeisterte Sparkassen-Chef mit Einführung des Email-Verkehrs im Hause sofort ein "papierfreies Büro" Büro umsetzte.

Selbst handgeschriebene Notizen nahm er nicht mehr entgegen - mit den Worten " schicken sie mir das als Email"


Was Rang und Namen hatte war zur Verabscheidung des Sparkassen-Chefs ins Landratsamt gekommen.
12.12.06
Neumarkt: "Gold" für Stöckle
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