Zwei Mesner geehrt

NEUMARKT. Zwei Mesner aus dem Landkreis Neumarkt wurden Ehrenmitglieder des Diözesan-Mesnerverbandes.

Bei der 30-Jahr-Feier des Verbandes in Eichstätt wurden Albert Hiereth aus Neumarkt für 28 Jahre und Josef Weißmüller aus Mönig für 20 Jahre Engagement im Vorstand mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Ihren Dienst verrichten sie meist im Hintergrund, aber dennoch sind sie unverzichtbar für die Gotteshäuser: Mesner und Mesnerinnen. 1976 gab Pfarrer Peter Waller den Anstoß, einen eigenen Verein zu gründen und die Berufsgruppe so auch im Bistum Eichstätt zu organisieren. Jetzt feierte man mit einem Festgottesdienst, einem Festakt und einem gemeinsamen Mittagessen Jubiläum.

Diözesanadministrator Dompropst Johann Limbacher stand zusammen mit Domkapitular Rainer Brummer, dem geistlichen Beirat der Mesner, und Pfarrer Martin Fuchs der Messe in der Schutzengelkirche vor. Sie wurde von den Möckenloher Turmbläsern musikalisch gestaltet. Viele Mesner aus der Diözese waren gekommen, um diesen Tag gemeinsam mit einer Eucharistiefeier zu beginnen: "Der Gottesdienst ist die Mitte ihres Dienstes", sagte Domkapitular Brummer zu Beginn des Gottesdienstes.

Diözesanadministrator Limbacher rief in seiner Predigt dazu auf, sich "für den Glauben, für die Kirche, für unseren Herrn Jesus Christus" zu engagieren. Er betonte, dass der Dienst der Mesner nicht nur eine schöne äußerliche Aufgabe sei, sondern "ein Dienst an der Praxis des Glaubens, ein Dienst zur Feier der Liturgie". Die Eucharistie sei letztlich der Höhepunkt des gemeinsamen Glaubens. "Wir alle feiern miteinander den Gottesdienst als das große Geheimnis unseres Lebens, unserer Berufung."

Am Ende der Messfeier segnete Domkapitular Brummer die neue Standarte des Mesnerverbandes und einen Tischwimpel. Beide tragen das Logo des Mesnerverbandes: das grüne Christuszeichen, verbunden mit einer Schale aus der Weihrauch aufsteigt und drei Kreuzen. Auf der Rückseite der Standarte ist die Sitzfigur des Heiligen Willibald abgebildet.

Beim anschließenden Festakt im Priesterseminar sprachen Gäste aus anderen Bistümern Grußworte. Aus Würzburg war der stellvertretende Diözesanleiter Anton Dill gekommen, aus der Erzdiözese München der Leiter der überdiözesanen Mesnerschule Freising, Martin Trullner. Der Diözesanleiter von Augsburg, Domchormesner Karl Müller überbrachte die Grüße und Glückwünsche des ehemaligen Eichstätter Bischofs Walter Mixa.

Als im Juni 1976 der damalige geistliche Beirat der Mesner, der langjährige bischöfliche Sekretär und spätere Pfarrer von Böhmfeld, Peter Waller, den Anstoß zur Gründung des Mesnerverbandes gab, wurde auch eine Diözesanleitung bestimmt. Bis zur ersten Generalversammlung ein Jahr später beauftragten die Dekanatsleiter den Mesner der Ingolstädter Moritzkirche, Albert Mayer, mit dieser Aufgabe. Er wurde 1977 offiziell in dieses Amt gewählt.

Aufgrund seiner Verdienste um den Mesnerverband als erster Vorsitzender bis 1999 wurde er bei der Festfeier zum 30-jährigen Bestehen am Samstag zum Ehrenmitglied ernannt. Ebenso wurden Albert Hiereth aus Neumarkt für 28 Jahre, Josef Weißmüller aus Mönig und Maria Neumayer aus Ingolstadt für 20 Jahre Engagement im Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt. Besonders hervorgehoben wurde Egid Schweiger aus Erkertshofen. Er ist der dienstälteste Mesner des Bistums und versieht seinen Dienst seit nunmehr 60 Jahren.
09.10.06
Neumarkt: Zwei Mesner geehrt
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