"Endgültig" freigegeben


An der Kreuzung Amberger/Pelchenhofener Straße fand die Verkehrsfreigabe, Teil 2, statt.
Fotos: Erich Zwick
NEUMARKT. Solch eine Ehre widerfährt nicht jeder Straße, dass sie nicht einmal, sondern gleich zweimal für den Verkehr freigegeben wird.

"Das wird aber nicht das letzte Mal gewesen sein", orakelte flugs ein Zaungast, der die dritte Einweihung der Amberger Straße nach der Anbindung des ehemaligen Berger-Geländes schon heraufdämmern sieht.

Bis dorthin vergeht aber noch einige Zeit, und so freuten sich die Verantwortlichen, die ohne schwarz-rotem Band und ohne scharfer Schere angerückt waren, dass der einstige Autobahnzubringer zu einer richtig "gemütlichen" Straße geworden ist, auf der künftig gesittetes "Tempo 50" angesagt ist. So sprachen denn auch Oberbürgermeister Thomas Thumann, Dr. Wolfgang Wüst und Bauoberrat Josef Gilch vom Staatlichen Bauamt Regensburg, Josef Schmidt von der Polizeiinspektion Neumarkt, Stadtbaumeister Rudolf Müller-Tribbensee und Vertreter der bauausführenden Firma Max Bögl von einer "endgültigen Freigabe".


Eine letzte Unterredung, ehe die Verkehrsfreigabe ohne großes
Zeremoniell erfolgte.
So wurde auch mit berechtigtem Lob nicht gespart: Das Stadtoberhaupt hob die erneut gute Zusammenarbeit zwischen dem Staatlichen Bauamt und der Sadtverwaltung hervor und bezog für die "wie immer gute Ausführung" die Firma Max Bögl mit in den Dank ein.

Zu einem "wesentlich freundlicheren, ansprechenderen Gesicht" trugen die Verbreiterung des Fahrbahnteilers an der Kreuzung Pelchenhofener Straße, das Straßenbegleitgrün und eine neue Fahrbahndecke auf einer Länge von 1.140 Metern zwischen der Carl-Zinn-Straße und der Pelchenhofener Straße bei.

Am meisten profitierten die Fußgänger und Radler, die sich einen drei Meter breiten Parcours teilen. "Das bedeutet zusätzliche Sicherheit für unsere nicht motorisierten Verkehrsteilnehmer und für unsere Kinder im besonderen", unterstrich Thomas Thumann.

Das alles, inklusive Parkstreifen, kostete natürlich seinen Preis. 520.000 Euro machte der Bund locker, und die Kommune legte noch einmal 130.000 Euro drauf. Den Wunsch für alle Verkehrsteilnehmer auf eine "gute, freie und vor allem unfallfreie Fahrt auf der Amberger Straße" spendierte der Oberbürgermeister noch als kostenlose Dreingabe.
Erich Zwick
Die "erste" Freigabe der Amberger Straße war übrigens eine der ersten öffentlichen Amtshandlungen des damals frisch gewählten Oberbürgermeister (Bericht hier)
24.04.06
Neumarkt: "Endgültig" freigegeben

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