Kohl und Merkel eingeladen

NEUMARKT. MdB Alois Karl initiierte in Berlin einen Zusammenschluss der neuen Unionsabgeordneten.

Er suche neben seiner parlamentarischen Arbeit in den Ausschüssen für Inneres und Menschenrechte sowie seinem "direkten Einsatz für unsere Heimat" auch intensiv den Kontakt zu anderen Bundestagabgeordneten, erklärte der frischgebackene Bundestagsabgeordnete. Deshalb habe er federführend mit einem Kollegen den Zusammenschluss der neuen Unionsabgeordneten zu einer eigenen Parlamentariergruppe initiiert.

Gemeinsam wolle man sich austauschen, wie man in Berlin "noch erfolgreicher für unsere Wahlkreise wirken können", erläuterte Bundestagsabgeordneter Alois Karl die Zielsetzung der Parlamentariergruppe. Dazu würden inhaltliche und organisatorische Fragen ebenso gehören, wie die konkrete Zusammenarbeit bei gemeinsamen Anliegen oder das Knüpfen weiterer Kontakte.

Die Gruppe umfasst Abgeordnete aus fast allen Bundesländern und zahlreichen Fachausschüssen. Und auch bekannte Persönlichkeiten, wie die Minister Dr. Annette Schavan (Bildung) und Franz-Josef Jung (Verteidigung), Philipp Missfelder (JU-Bundesvorsitzender) und Ingo Schmitt (Berliner CDU-Landesvorsitzender) gehören zu dem Kreis. So könne man viele Erfahrungen bündeln und sich auch einmal abseits der politischen Tagesfragen fundiert mit grundsätzlichen Themen befassen.

Für neue Abgeordnete sei es besonders wichtig, wenn man auf diese Weise ein Netzwerk mit kompetenten Ansprechpartnern aufbaue. Dazu gehöre auch der intensive Dialog mit Spitzenpolitikern, kündigte Alois Karl an. Als ersten Schritt hierzu hat der CSU-Bundestagsabgeordnete bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel und Alt-Kanzler Helmut Kohl für einen Meinungsaustausch eingeladen.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir zumindest eines der beiden Gespräche schon in den nächsten Monaten führen können", sagte Karl, "schließlich erreichen wir mit 32 Abgeordneten bereits Fraktionsstärke im Bundestag und dürften sogar eigene Parlamentsinitiativen starten". Auch hätten viele der Mitglieder bereits in der Vergangenheit mit Angela Merkel und Helmut Kohl zu tun. "So kennt mich beispielsweise Helmut Kohl noch vom Besuch in Neumarkt in den 90er Jahren", sagte Alois Karl.

Zugleich biete diese Runde auch immer eine gute Gelegenheit, den Parlamentskollegen abseits des Alltagsgeschäftes den jeweiligen Wahlkreis, seine Besonderheiten und seine individuellen Anliegen näher zu bringen. Dabei könne oftmals feststellt werden, dass Interessen der jeweiligen Wahlkreise ähnlich wären und sich Möglichkeiten zur länderübergreifenden Zusammenarbeit anbieten würden. Dann wolle und werde man gemeinsam anpacken und habe so größere Erfolgsaussichten, zeigte sich der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach-Neumarkt überzeugt.
24.01.06
Neumarkt: Kohl und Merkel eingeladen
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