Festkonzert zum Geburtstag


Der Kammermusikkreis feiert nachträglich seinen 35. Geburtstag
Foto: Thomas Burucker
NEUMARKT. Der Neumarkter Kammermusikkreis begeht im Juli mit reichlicher Verspätung mit einem Festkonzert sein 35jähriges Bestehen.

Eigentlich sollte es bereits 2021 über die Bühne gehen, musste aber coronabedingt zweimal verschoben werden. Auf dem Programm zu diesem festlichen Anlass stehen die Klavierkonzerte B-Dur KV 238 und Es-Dur KV 271 von Wolfgang Amadeus Mozart. Solist ist Wolfgang Müller, Pianist und Leiter des Orchesters.

Das Konzert findet am Sonntag, 3. Juli, um 19 Uhr im Reitstadel statt. Die Orchestermitglieder haben sich dafür entschieden, keinen Eintritt zu verlangen, sondern die Besucher um Spenden für die Renovierung der evangelischen Christuskirche und für die Ukrainehilfe zu bitten. Veranstalter ist das Evangelische Bildungswerk.


Der Neumarkter Kammermusikkreis wurde als zweites Laienorchester in Neumarkt vom Musikpädagogen Wolfgang Müller im Herbst 1985 gegründet, nachdem ein Jahrgang mit überdurchschnittlich vielen guten Streichern im Willibald-Gluck-Gymnasium Abitur gemacht hatte. Ihnen sollte die Möglichkeit gegeben werden, weiterhin miteinander zu musizieren.

Zu diesem Zeitpunkt begannen die Proben für das erste Konzert, das im Frühjahr 1986 in der Neumarkter Christuskirche stattfand, was durch die Unterstützung durch das Evangelische Bildungswerk und seinem damaligen Leiter Ernst Damm möglich war.

Seit 1988 fanden die einmal im Jahr stattfindenden Konzerte im Reitstadel statt, ohne Unterbrechung bis zur Corona-Zwangspause 2020. Zu den elf Gründungsmitgliedern, alle aus dem Umfeld des Willibald-Gluck-Gymnasiums, stießen im Lauf der Jahre auch immer mehr Absolventen des Ostendorfer-Gymnasiums sowie Musiker von außerhalb dazu, so dass zeitweise eine Mitgliederzahl von über 20 erreicht wurden.

Immerhin sind noch zwei Gründungsmitglieder mit von der Partie.

Qualitativ hat sich das Ensemble im Lauf der Jahre zu einem beachtlichen Niveau entwickelt. Ein besonderes Markenzeichen waren immer Programme, die vieles zu Gehör brachten, das man im Konzertsaal in der Regel kaum zu hören bekommt. Neben selten gespielten Werken der Literatur für Streichorchester wurden ab und zu Bearbeitungen von Klavierstücken aufgeführt. Das Repertoire umfasst Werke aus allen Epochen vom Barock bis zur Musik der Gegenwart. Sogar Uraufführungen von Arbeiten des Orchestergründers und -leiters Wolfgang Müller standen wiederholt auf dem Programm.

„Mozart zu spielen und zu hören ist für jeden musikalischen Menschen stets ein Höhepunkt“, sagte Wolfgang Müller, Solist bei den beiden Klavierkonzerten. Mozart komponierte für den eigenen Gebrauch das B-Dur-Konzert KV 238 im Januar 1776 in Salzburg. Es war eher für einen kleinen Kreis bestimmt, verzichtet auf äußeren Glanz. Interessante Klangwirkungen entstehen durch den Einsatz von Querflöten im Mittelsatz.
17.06.22
Neumarkt: Festkonzert zum Geburtstag
Telefon Redaktion


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