„Jazztime“ ist angesagt


"Susann"
Foto: Pia Schweisser
NEUMARKT. Trotz Corona ist auch in diesem Herbst in Neumarkt wieder „Jazztime“ angesagt: das Jazzwochenende dauert von Freitag bis Sonntag.

Mit der Neuauflage eines ganzen Wochenendes rund um den Jazz soll diese Musikgattung in ihrer umfassenden Bandbreite eine besondere Würdigung im Konzertleben Neumarkts erfahren, hieß es. Das Jazzwochenende wird in die Reihe „Klangraum“ des Kulturamtes eingebettet und soll unter dem Motto „Singing and Swinging“ den vokalen Jazz mit unterschiedlichen Stilarten in den Mittelpunkt der Konzertfolge stellen.

Wegen der momentan noch eingeschränkten Veranstaltungsmodalitäten wird das Wochenende, wie übrigens die gesamte Klangraum-Reihe, nicht wie gewohnt ablaufen können. So findet die Veranstaltung im Festsaal des Residenzgebäudes statt und dauert ohne Pause nur etwa ein Stunde.

Auch wird beim diesjährigen Jazzwochenende kein Catering angeboten, und auch mit sonstigen Sicherheits- und Hygieneregeln wird man umgehen müssen.

Mit dabei sind Natalie Elwood (Jazzgesang) aus München , „Susann“ und „Hübscher, Hauber and Friends“.


Eintrittskarten werden nur im Vorverkauf mit personalisierter und nummerierter Sitzplatzregelung vergeben.

Am Freitag startet um 20 Uhr die Soiree mit einer Formation in das Jazzwochenende, deren Protagonistin in Neumarkt keine Unbekannte mehr ist. Bereits im Oktober 2018 war Natalie Elwood (Jazzgesang) aus München in Neumarkt zu Gast und verstand es bereits vor zwei Jahren, ihr Publikum zu begeistern. So will auch 2020 die „Natalie Elwood Band“ beweisen, wie fantastisch eine faszinierend virtuose Singstimme mit den meisterlichen Klängen der mitspielenden Instrumentalisten harmoniert und so zu einer Einheit verschmilzt.

Wer beim Jazzweekend 2012 „Soulyla“ grandios fand, der wird am Samstag auch „Susann“ lieben. Susanne Gmelch alias Soulyla, alias „Susann“ hat ihre Wurzeln im Neumarkter Raum und will beim Konzert um 20 Uhr mit ihrem Berliner Trio das Jazzwochenende bereichern. So zelebriert die Band, die neben der Namensgeberin Susanne Gmelch (Text, Komposition, Gesang) aus dem Cellisten Henrik Mumm sowie dem Pianisten Rainer Scheithauer besteht, deutschsprachige Musik und webt ein feines Netz melodischer und poetischer Fäden. Im Rahmen des Konzertes wird „Susann“ ihr aktuelles Album „Verbrannte Erde“ präsentieren.

In völlig anderer Stilistik findet bei der Matinee am Sonntag um 11 Uhr das Jazzwochenende seinen Ausklang. „Hübscher, Hauber and Friends“ heißt die Nürnberger Band, die ihr Publikum mit Klassikern aus dem „Great American Songbook“ begeistern will. Bereits in seiner Jugend brachten Songs von Frank Sinatra, Dean Martin & Co. Bandleader Ralf Hübscher (Gesang) dazu, sich mit dieser mittlerweile zu Jazzklassikern gewordenen Musik zu beschäftigen. So formte sich im Laufe der Zeit aus dem Duo Ralf Hübscher und seinem Weggefährten Jan Eric Hauber (Klavier) ein wohlswingendes Quintett, das nunmehr zusammen mit Budde Thiem (Vibrafon), Udo Schwendler (Bass, Saxofon, Flöte) und Florian Fischer (Schlagzeug) mit eigenem Sound die Hallen füllt.

Karten gibt es zum Beispiel in der Touristen-Information der Stadt Neumarkt unter Telefon 09181/255-125.
14.10.20
Neumarkt: „Jazztime“ ist angesagt
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