Geld vom Staat


Minister Füracker überreichte an Landrat Gailler den Förderbescheid

NEUMARKT. Das Projekt „Heimat leben und erleben im Landkreis Neumarkt“ erhielt am Dienstag einen Förderbescheids über 250.000 Euro.

Landrat Willibald Gailler konnte den Bescheid von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker entgegennehmen.

Außerdem gab es 70.000 Euro für den Auf- und Ausbau eines „Kommunalen Behördennetzes“ des Landratsamts.

„Mit unserem Regionalpark Quellenreich als Leitprojekt schaffen wir ein Aushängeschild für unsere Region nicht nur im Hinblick auf den Tourismus, sondern für die gesamte regionale Entwicklung“, sagte Gailler.

Der Neumarkter Landschaftspflegeverband will mit seinem vom Freistaat großzügig unterstützten Projekt in den nächsten drei Jahren die Attraktivität der Region aufzeigen und noch weiter steigern, hieß es. Der Schwerpunkt liege dabei auf dem „Regionalpark Quellenreich“. Um das Heimatbewusstsein in der Bevölkerung zu stärken, sind unter anderem „Regionalparkgärten“ als neue Angebote für die Naherholung und ein regionales Magazin geplant. Außerdem soll das Projekt zur Erfassung und Kommunikation historischer Hausnamen im Landkreis weiter ausgeweitet werden.


Das Heimatministerium fördert verschiedene Projekte, die der Stärkung und Vermarktung regionaler Identität dienen. Neben einer positiven regionalen Entwicklung ziele die Förderung auch auf eine noch bessere Abstimmung und Vernetzung vor Ort und die deutlichere Profilbildung von Regionen nach innen und außen. Über die Inhalte des jeweiligen Projekts entscheiden die Akteure vor Ort.

Rund 15 Regionen sind bereits in Fördervorhaben gestartet, sagte Füracker.

Beim gleichen Termin in Neumarkt übergab der Minister auch eine Zuwendungsurkunde zum Auf- und Ausbau eines Kommunalen Behördennetzes des Landratsamts. Damit solle die Sicherheit der IT-Netze stetig verbessert werden. Das Kommunale Behördennetz sei dabei ein wichtiger Baustein für die zukunftsfähige digitale Verwaltung sowie für die kommunale Vernetzung und mache den Datenaustausch des Landratsamtes mit den angebundenen Kommunen sicherer. Dafür gab es vom Freistaat 70.000 Euro für den Landkreis Neumarkt.

Alle interessierten Kommunen im Landkreis können an das Netz angeschlossen werden. Die erste Pilotierung erfolgt voraussichtlich im Herbst mit dem Markt Lupburg.

Das Kommunale Behördennetz (KomBN) ist der Zugang für Kommunen zum Bayerischen Behördennetz. Das soll durch „sehr hohe Sicherheitsstandards“ das „Rückgrat einer sicheren Kommunikation zwischen einzelnen Behörden“ sein.
04.08.20
Neumarkt: Geld vom Staat
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